Geschäftsnummer: | 19.4474 |
Eingereicht von: | Kutter Philipp |
Einreichungsdatum: | 18.12.2019 |
Stand der Beratung: | Erledigt |
Zuständigkeit: | Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung |
Schlagwörter: | Schüler; Schülerinnen; Schweiz; Pisa-Studie; Lesekompetenz; Schweizer; Ergebnisse; Punkte; Länder; Sorgen; Leistungen; Schülern; Fokus; -jährigen; Durchschnittlich; OECD-Mittelwert; Platz; Staaten; Finnland; Deutschland; Frankreich; Kanada; Belgien; Ranking; Leseleistung; Prozent; Kompetenzniveau; Bewältigung |
Alle drei Jahre werden im Rahmen der sogenannten Pisa-Studie die Leistungen von Schülerinnen und Schülern auf der ganzen Welt verglichen. Vor kurzem wurden die Ergebnisse der Pisa-Studie 2018 veröffentlicht. Sie legte den Fokus auf die Lesekompetenz der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Lesekompetenz der Schweizer Schülerinnen und Schüler sinkt. Durchschnittlich erzielten die Schweizer Schülerinnen und Schüler 484 Punkte. Die Schweiz liegt damit leicht unter dem OECD-Mittelwert und lediglich auf dem 27. Platz von total 79 teilnehmenden Staaten. Länder wie Finnland, Deutschland oder Frankreich sowie auch mehrsprachige Länder wie Kanada oder Belgien haben signifikant besser abgeschnitten.
Sorgen bereiten muss uns, dass die Lesekompetenz abnimmt und die Schweiz im Ranking abrutscht. Bei der letzten Pisa-Studie 2015 erzielten die Schweizer Schülerinnen und Schüler noch acht Punkte mehr. Sorgen bereiten muss uns weiter, dass vor allem die Leseleistung der schwachen Schülerinnen und Schüler abgenommen hat. 24 Prozent erreichen bei Pisa 2018 das Kompetenzniveau 2 nicht, das für die Bewältigung von Alltag und Beruf eigentlich nötig ist.
Ich frage daher den Bundesrat:
1. Bereits heute wird in der Volksschule das Lesen gefördert. Welche Möglichkeiten sieht er, um die Kantone und (Schul-)gemeinden bei ihren Anstrengungen zu unterstützen?
2. Wie stellt er sicher, dass möglichst auch die schwächeren Schülerinnen und Schüler im Lesen gefördert werden?
3. Was kann der Bund unternehmen, um die Akteure der Leseförderung besser miteinander zu vernetzen und den Wissenstransfer sicherzustellen?