Geschäftsnummer: | 06.3761 |
Eingereicht von: | Rey Jean-Noël |
Einreichungsdatum: | 19.12.2006 |
Stand der Beratung: | Erledigt |
Zuständigkeit: | Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation |
Schlagwörter: | Gütertransport; Personen; Verkehrsmanagementsystem; Personenverkehr; Unterbruch; Bundesrat; Lötschberg-Basistunnel; Tunnelröhre; Taktfahrplan; Verspätung; Züge; Italien; Gründen; Verkehrsmanagementsystems; Personenoder; Güterverkehr; Fahrplanfrequenz; Tatsache; Taktfahrpläne; Vorrang; Rollmaterial; Risiko; Unterbrüchen; Geschwindigkeiten; Beabsichtigt; Erhöhung; Kapazität |
Ende 2007 wird der Lötschberg-Basistunnel eröffnet. Dank dem automatisierten Verkehrsmanagementsystem durch die eingleisige Tunnelröhre sollte es mit ihm möglich sein, den Taktfahrplan für den Personenverkehr einzuhalten und gleichzeitig den Gütertransport sicherzustellen. Jede Verspätung - die etwa für Züge aus Italien leider nicht selten sind -, jeder aus logistischen Gründen verursachte Unterbruch des automatisierten Verkehrsmanagementsystems und jeder Unterbruch im Personen- oder Güterverkehr gefährdet allerdings die Fahrplanfrequenz.
Kann der Bundesrat angesichts dieser Tatsache sicherstellen, dass die Taktfahrpläne für den Personenverkehr immer Vorrang vor dem Gütertransport haben?
Ist der Bundesrat zudem bereit, das notwendige Rollmaterial zu beschaffen, damit der Gütertransport optimiert und das Risiko von Unterbrüchen infolge unterschiedlicher Geschwindigkeiten im Personen- und Gütertransport verringert werden kann?
Beabsichtigt er zur Erhöhung der Kapazität der Lötschbergachse das Material, das für den Doppelspurausbau des durchgeschlagenen Streckenabschnitts Ferden-Mitholz benötigt wird, im Projekt "Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur" zu berücksichtigen?
Ist er ebenfalls bereit, darin die notwendigen Investitionen aufzunehmen, um die Reisezeit zwischen Lausanne und Visp auf der Simplonachse zu verkürzen (Halbstundentakt)?