Geschäftsnummer: | 18.1044 |
Eingereicht von: | Leutenegger Oberholzer Susanne |
Einreichungsdatum: | 15.06.2018 |
Stand der Beratung: | Erledigt |
Zuständigkeit: | Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation |
Schlagwörter: | Drohnen; Schweiz; Bericht; Antwort; Zahlen; Swiss; Luftraum; TA-Swiss-Bericht; Schätzungen; Drohnen; Bedrohung; Flugkörper; Antworten; Amtsstellen; Himmel; Tendenz; Zusammenhang:; Marktforschungsinstitut; Schweizer; Haushalten; Stück; Verfünffachung; Anzahl; Registrierungspflicht |
"Drohnen" werden zunehmend zu einer Bedrohung im schweizerischen Luftraum. Es stellt sich die Frage, wie viele dieser Flugkörper unseren Luftraum belasten, zumal die Antworten der zuständigen Amtsstellen sehr widersprüchlich sind. Gemäss Antwort des UVEK auf die Frage 18.5399 geht das Bazl "von einigen Tausend Drohnen in der Schweiz aus". In seinem Bericht zu zivilen Drohnen vom 7. Februar 2016 führte das Bazl dagegen aus, dass "sich mindestens 20 000 Drohnen am Himmel über der Schweiz bewegen - Tendenz steigend". Im TA-Swiss-Bericht zu zivilen Drohnen, der am 23. März 2018 publiziert wurde, heisst es in diesem Zusammenhang: "Das Marktforschungsinstitut GfK schätzte 2017 die Zahl der Drohnen in Schweizer Haushalten auf über 100 000 Stück, was eine Verfünffachung der Anzahl Drohnen innert zwei Jahren darstellen würde." Es handle sich bei diesen Zahlen um Schätzungen. Erst eine Registrierungspflicht könne mehr Klarheit schaffen.
1. Hat das UVEK bei der Antwort auf die vorliegende Frage den Bericht des Bazl vom 7. Februar 2016 mit einbezogen?
2. Teilt der Bundesrat die Vermutung, dass die in der Antwort des UVEK genannte Zahl überholt ist, umso mehr, als im Ende März 2018 publizierten Bericht der TA Swiss zu zivilen Drohnen - die bisher umfassendste wissenschaftliche Studie zu Drohnen in der Schweiz - wesentlich höhere Zahlen publiziert wurden? Wie ist diese Diskrepanz zu erklären?
3. Oder verfügt das UVEK bzw. das Bazl über aktuellere Schätzungen über den Bestand an Drohnen in der Schweiz, welche tiefer sind als bisher angenommen? Wie beurteilen das UVEK bzw. das Bazl die Zahlen, welche im TA-Swiss-Bericht genannt werden?