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Bundesgerichtsgesetz (BGG)

Art. 66 BGG vom 2021

Art. 66 Bundesgerichtsgesetz (BGG) drucken

Art. 66 Erhebung und Verteilung der Gerichtskosten

1 Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Wenn die Umstände es rechtfertigen, kann das Bundesgericht die Kosten anders verteilen oder darauf verzichten, Kosten zu erheben.

2 Wird ein Fall durch Abstandserklärung oder Vergleich erledigt, so kann auf die Erhebung von Gerichtskosten ganz oder teilweise verzichtet werden.

3 Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht.

4 Dem Bund, den Kantonen und den Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen dürfen in der Regel keine Gerichtskosten auferlegt werden, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis, ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse handelt, das Bundesgericht in Anspruch nehmen oder wenn gegen ihre Entscheide in solchen Angelegenheiten Beschwerde geführt worden ist.

5 Mehrere Personen haben die ihnen gemeinsam auferlegten Gerichtskosten, wenn nichts anderes bestimmt ist, zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung zu tragen.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 66 Bundesgerichtsgesetz (BGG) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHPQ150038Entschädigung zu Lasten des Staates. Treu und Glauben. Beschwerde durch die KESB.Beschwerde; Partei; Vormundin; Parteien; Rechnung; Gegner; Recht; Beschwerdegegner; Bezirksrat; Parteientschädigung; Bericht; Verfahren; Rechtsmittel; Gemeinde; Genehmigung; Entscheid; Kindes; Materiell; Beleg; Differenz; Obergericht; Kanton; Eventuell; Akten; Beschwerdeführer; Bundesgericht; Angefochten; Winterthur; Kammer
ZHPQ140037ParteientschädigungBeschwerde; Partei; Verfahren; Vater; Entscheid; Bezirk; Sistierung; Mediation; Parteien; Entschädigung; Bezirksrat; Recht; Behörde; Gericht; Beistand; Parteientschädigung; Kanton; Bundesgericht; Rechtsmittel; Angefochtene; Meilen; Regel; Beschwerdeführer; Gemeinde; Vaters; Instanz; Rechtsmittelverfahren; Eltern
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGIV 2012/168Entscheid Art. 28 IVG. Invalidenrente bei Neurasthenie. Eine Neurasthenie gilt gemäss Rechtsprechung grundsätzlich als überwindbar. Die Kriterien für die ausnahmsweise Annahme einer invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit sind nicht erfüllt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 30.April 2014, IV 2012/168). Beschwerde; Beschwerdeführerin; Arbeitsfähigkeit; Neurasthenie; Beschwerdegegnerin; Persönlichkeitsstörung; Einschränkung; Arbeitsunfähigkeit; Psychiatrische; Invalid; Haushalt; Beschwerden; Logopädin; Diagnostiziert; Rente; Krankheit; Gutachter; Diagnostizierte; Gericht; Invalidität; Behandlung; Verfügung; Depressiv; Recht; Faktor; Psychisch; Spreche; Invalidisierend; Auszugehen
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
145 V 326 (9C_329/2019)Art. 9 Abs. 1 AHVG; Art. 5 VwVG; Art. 49 ATSG; Art. 9 BV; Nichtigkeit einer Verfügung über Beiträge aus selbständiger Erwerbstätigkeit. Die im Steuerrecht geltenden Grundsätze zur Nichtigkeit einer (rechtskräftigen) Ermessensveranlagung (vgl. Urteil 2C_679/2016 vom 11. Juli 2017) gelten sinngemäss auch bei Verfügungen über Beiträge aus selbständiger Erwerbstätigkeit, welche auf einer steuerrechtlichen Ermessensveranlagung beruhen, wenn die betreffende versicherte Person bestreitet, überhaupt selbständig erwerbstätig zu sein (E. 4). Beschwerde; Selbständig; Verfügung; Selbständige; Erwerbstätigkeit; Urteil; Selbständiger; Beschwerdeführer; Beiträge; Ausgleichskasse; Beschwerdegegnerin; Sachverhalt; Revision; Recht; Nichtig; Einkommen; Ermessen; Kanton; Verhalten; Steuerverwaltung; Nichtigkeit; Ermessensveranlagung; Beruhe; Kantons; Entscheid; Arbeite; Vorinstanz; Bundesgericht; Einschätzung
145 V 57 (9C_343/2018)Art. 14 Abs. 1 und 2, Art. 14bis IVG; Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG; Kostenvergütung für stationäre Behandlungen im Rahmen medizinischer Eingliederungsmassnahmen. Gemäss Art. 14bis Satz 1 IVG wird die Kostenvergütung für stationäre Behandlungen im Sinne von Art. 14 Abs. 1 und 2 IVG, die in einem nach Art. 39 KVG zugelassenen Spital erbracht werden, zu 80 % durch die Invalidenversicherung und zu 20 % durch den Wohnkanton der versicherten Person geleistet. Zugelassen ist ein Spital namentlich, wenn es auf der nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste des Kantons aufgeführt ist (Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG). Der Verweis in Art. 14bis IVG bezieht sich auch auf das in der KVG-Bestimmung enthaltene Erfordernis eines (Listen-)Spitals mit einem für die betreffende Behandlung vorhandenen Leistungsauftrag. Ob es sich dabei um ein Spital handeln muss, das sich auf der Liste irgendeines Kantons in der Schweiz oder aber auf derjenigen des fraglichen Kantons befindet, brauchte mangels Leistungsauftrags nicht abschliessend beurteilt zu werden (E. 9.2-9.6). Leistung; Spital; Kanton; Behandlung; Beschwerde; Liste; Kantons; Spitalliste; Leistungsauftrag; Invalidenversicherung; Klinik; Recht; Stationär; Leistungserbringer; Liste; Stationäre; Leistungsaufträge; Beschwerdegegnerin; Urteil; Behandlungen; Medizinische; Listen; Verweis; Kantone; Auslegung; Obligatorische; Zulasten; Krankenpflegeversicherung; Spitals

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
D-1344/2020Asyl und Wegweisung (Mehrfachgesuch/Wiedererwägung)Beschwerde; Deführer; Beschwerdeführer; Verfügung; Wiedererwägung; Beweis; Lanka; Recht; Beschwerdeführers; Mutter; Bringe; Bundesverwaltungsgericht; Beweismittel; Behörden; Wiedererwägungsgesuch; Sachverhalt; Begründung; Relevante; Vorbringen; Verfahren; Verfolgung; Urteil; Nennung; Sachverhalts; Vorinstanz; Begründet; Worden; Weisen
E-2548/2020Asyl (ohne Wegweisungsvollzug)Beschwerde; Beschwerdeführerin; Bundesverwaltungsgericht; Verfügung; Lanka; Risiko; Recht; Tamilische; Wegweisung; Tamilischen; Präsident; Ausgesetzt; Schweiz; Urteil; Person; Verfolgung; Aufenthalt; Angefochtene; Personen; Verfahren; Über; Flüchtlingseigenschaft; Zuweisen; Sachverhalt; Rajapaksa; Behörde; Vorbringen; Behörden; Vorinstanz; Bundesverwaltungsgerichts

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
RR.2020.238Entsiegelung im internationalen Amtshilfeverfahren (Art. 15 BBA i.V.m. Art. 115e Abs. 2 ZG, Art. 50 Abs. 3 VStrR).Gesuch; Beschwerde; Entsiegelung; Gesuchsgegnerin; Gericht; Beschwerdekammer; Rechtsvertreter; Bundesstrafgericht; Amtshilfe; Zwischenverfügungen; Eidgenössische; Zollverwaltung; Bundesstrafgerichts; Internationalen; Tribunal; Standslosigkeit; IVm; VStrR; Erhoben; Unterlagen; E-Mail; Selbstständig; Bundesverwaltungsgericht; Einverstanden; Zwischenverfügungen; Rückzug; Vorliegende; Verfahren; Erledigt; Verfolgung
RR.2020.195Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Entsiegelung (Art. 9 ISG i.V.m. Art. 248 StPO).Gesuch; Entsiegelung; Entsiegelungsgesuch; Beschwerde; Rechtshilfe; Gesuchsteller; IVm; Verfahren; Unterlagen; Gericht; Beschwerdekammer; Gesuchsgegnerin; Bundesstrafgericht; Ersucht; Sachen; Bundesstrafgerichts; Gestellte; Datenträger; Vorliegende; Durchsuchung; Entscheid; Versiegelt; Tribunal; Internationale; Räumlichkeiten; Ergänzende; Finanzdepartement; Eidgenössische; Siegelung; Gestellten

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Spühler, Dolge, VockKommentar zum Bundesgerichtsgesetz BGG, Zürich2006
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