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Strassenverkehrsgesetz (SVG)

Art. 51 SVG vom 2020

Art. 51 Strassenverkehrsgesetz (SVG) drucken

Art. 51

1 Ereignet sich ein Unfall, an dem ein Motorfahrzeug oder Fahrrad beteiligt ist, so müssen alle Beteiligten sofort anhalten. Sie haben nach Möglichkeit für die Sicherung des Verkehrs zu sorgen.

2 Sind Personen verletzt, so haben alle Beteiligten für Hilfe zu sorgen, Unbeteiligte, soweit es ihnen zumutbar ist. Die Beteiligten, in erster Linie die Fahrzeugführer, haben die Polizei zu benachrichtigen. Alle Beteiligten, namentlich auch Mitfahrende, haben bei der Feststellung des Tatbestandes mitzuwirken. Ohne Zustimmung der Polizei dürfen sie die Unfallstelle nur verlassen, soweit sie selbst Hilfe benötigen, oder um Hilfe oder die Polizei herbeizurufen.

3 Ist nur Sachschaden entstanden, so hat der Schädiger sofort den Geschädigten zu benachrichtigen und Namen und Adresse anzugeben. Wenn dies nicht möglich ist, hat er unverzüglich die Polizei zu verständigen.

4 Bei Unfällen auf Bahnübergängen haben die Beteiligten die Bahnverwaltung unverzüglich zu benachrichtigen.



Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2020 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 51 Strassenverkehrsgesetz (SVG) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SZSTK 2018 39grobe Verletzung der Verkehrsregeln, pflichtwidriges Verhalten bei UnfallSchuldig; Beschuldigte; Augen; Unfall; Urteil; Beschuldigten; Berufung; Fahrt; Kollision; Fahrunfähigkeit; Fahrzeug; Anklage; Fahrunfähig; Vorinstanz; Staats; Kontaktlinse; Staatsanwalt; Kontaktlinsen; Zustand; Pflichtwidrig; Staatsanwaltschaft; Vorsätzlich; Fahrunfähigem; Gerichts; Sicht; Pflichtwidrige; Verhalten; Altendorf; Gericht
SZSTK 2018 41Führen eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand (Art. 91 Abs. 2 Bst. a SVG), mehrfache Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Art. 91 a Abs. 1 SVG), Fahren ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 Bst. b SVG) etc.Schuldig; Beschuldigte; Beschuldigten; Berufung; Motor; Motorfahrzeug; Vereitelung; Urteil; Fahrzeug; Feststellung; Vorsätzlich; Berufungsverfahren; Kantons; Massnahme; Tiefgarage; Rotwein; Trunk; Blutprobe; Fahrunfähigkeit; Zeuge; Zustand; Motorfahrzeuges; Polizei; Kontrollschilder; Unfall; Dadurch
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHVB.2014.00036Beschwerde gegen Führerausweisentzug wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit und wegen Nichtbeherrschen des Fahrzeugs. Verlassen des Unfallorts nach Schleuderfahrt mit Drittschaden.Beschwerde; Beschwerdeführer; Unfall; Strasse; Polizei; Verfahren; Strassenverkehr; Fahrzeug; Widerhandlung; Recht; Befehl; Strassenverkehrsamt; Schwere; Ständig; Führerausweis; Sachverhalt; Staatsanwalt; Feststellung; Unfalls; Verkehr; Sachverhalts; Geschädigten; Massnahme; Richter; Urteil; Behörde; Januar; Massnahmen; Rekurs; Hinweisen
SOVWBES.2019.370FührerausweisentzugBeschwerde; Beschwerdeführerin; Widerhandlung; Schwere; Vorinstanz; Mittelschwere; Vortritt; Kollision; Verkehr; Recht; Fahrzeug; Sicht; Person; Verschulden; Verletzung; Gefahr; Gefährdung; Schweren; Vortritts; Leichte; Motorfahrzeugkontrolle; Verfügung; Personenwagen; Urteil; Entscheid; Sachverhalt; Führerausweis; Befehl; Fahrzeuge
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
146 IV 358 (6B_1452/2019)
Regeste
Art. 92 Abs. 2 SVG ; Fahrlässige Führerflucht. Führerflucht gemäss Art. 92 Abs. 2 SVG kann auch fahrlässig begangen werden (Bestätigung der Rechtsprechung; E. 3).
Führerflucht; Fahrlässig; Unfall; Verkehr; Urteil; Fahrzeug; Verhalten; Person; Pflichtwidrig; Verbindung; Schuldig; Fahrlässige; Begangen; Fahrzeugführer; Beschwerde; Verkehrsunfall; Vorsätzlich; Bundesgericht; Strasse; Pflichtwidrige; Verhaltens; Hilfe; Tatbestand; Fahrlässig; Zweck; Vorsätzliche; Busse; Personen; Sinne; Geldstrafe
131 IV 36Vereitelung einer Blutprobe (Art. 91 Abs. 3 SVG); Verbot des Selbstbelastungszwangs (Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 14 Ziff. 3 lit. g UNO-Pakt II über bürgerliche und politische Rechte). Die Verurteilung des Fahrzeuglenkers wegen Vereitelung einer Blutprobe, begangen durch Verletzung von bestimmten Verhaltenspflichten nach einem Unfall mit Drittschaden sowie durch Nachtrunk, verstösst nicht gegen das Verbot des Selbstbelastungszwangs (E. 2 und 3). Fahrzeug; Unfall; Blutprobe; Fahrzeuglenker; Polizei; Verhalten; Verhaltens; Recht; Recht; Verhaltenspflichten; Vereitelung; Geschädigte; Alkohol; Tenetur; Verurteilung; Verpflichtet; Feststellung; Sachverhalt; Alkoholisierung; Abklärung; Beteiligt; Tatsachen; Unfalls; Geschädigten; Beschwerdeführer; Person; Tatbestand; Zweck; Verbot; Verfahren

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
E-4824/2014AsylwiderrufBeschwerde; Beschwerdeführer; Verwerflich; Schweiz; Urteil; Verwerfliche; Handlung; Begangen; Recht; Recht; Delikt; Taten; Delikte; Begangene; Körperverletzung; Beschwerdeführers; Akten; Asylwiderruf; Verfügung; Urteil; Freiheit; Freiheitsstrafe; Deutschland; Handlungen; Verwerflichkeit; Verurteilt; Flüchtling; Bundesverwaltungsgericht
D-4286/2010AsylwiderrufBeschwerde; Beschwerdeführer; Recht; Verwerflich; Urteil; Asylwiderruf; Verwerfliche; Handlung; Unentgeltliche; Massnahme; Mehrfache; StGB; Taten; Flüchtling; Freiheitsstrafe; Bundesverwaltungsgericht; Verfügung; Schweiz; Verwerflichen; Unentgeltlichen; Delikt; Erheblich; Verfahren; Verurteilt; Diebstahl; Begangen; Delikte; Beschwerdeführers; Aufgr
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