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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 45 StGB vom 2021

Art. 45 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 45

53

Hat der Täter den Schaden gedeckt oder alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, um das von ihm bewirkte Unrecht auszugleichen, so sieht die zuständige Behörde von einer Strafverfolgung, einer Über­weisung an das Gericht oder einer Bestrafung ab, wenn:

a.
als Strafe eine bedingte Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, eine bedingte Geldstrafe oder eine Busse in Betracht kommt;
b.
das Interesse der Öffentlichkeit und des Geschädigten an der Strafverfolgung gering sind; und
c.
der Täter den Sachverhalt eingestanden hat.

53 Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 14. Dez. 2018 über die Änderung der Wiedergut­machungs­regelung, in Kraft seit 1. Juli 2019 (AS 2019 1809; BBl 2018 3757 4925).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 45 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB180281Üble NachredePrivatkläger; Schuldig; Beschuldigte; Vorinstanz; Berufung; Privatklägers; Beschuldigten; Äusserung; Äusserungen; Verfahren; Urteil; Aussage; Staatsanwalt; Staatsanwaltschaft; Aussagen; Antisemitisch; Recht; Verfahren; Holocaust; Antisemitische; Privatklägerschaft; Wahrheit; Verbreitet; Antisemit; Eingabe; Entscheid; Parteien; Bundesgericht; Berufungsverfahren; Geldstrafe
ZHSB180545Mehrfache Veruntreuung etc.Schuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Privatklägerin; Beschuldigten; Konto; Vermögens; Recht; Anklage; Urteil; Wusst; Beruf; Anspruch; Vater; Vermögenswert; Berufung; Veruntreuung; Antrag; Rechtmässig; Vermögenswerte; Vaters; Staatsanwaltschaft; Urkunde; Vorinstanz; Schaftlich; Urkunden; Beiständin
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
128 I 225Art. 29 Abs. 3 BV; Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Massnahmevollzug. Ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung besteht nur für ein konkretes Verfahren (z.B. Prüfung einer (probeweisen) Entlassung, von Vollzugslockerungen oder einzelnen Anordnungen), nicht jedoch für die gesamte Dauer des Vollzugs betreffend Ausgestaltung der Massnahme (Vollzugsplanung) sowie deren regelmässige Überprüfung (E. 2.4). Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung für ein Verfahren um Urlaubsgewährung im konkreten Fall bejaht (E. 2.5). Vollzug; Recht; Vollzugs; Unentgeltliche; Anspruch; Verfahren; Massnahme; Vollzugsplan; Rechtsverbeiständung; Urlaubs; Beschwerde; Überprüfung; Verwahrte; Recht; Beschwerdeführer; Vollzugslockerung; Vollzugslockerungen; Freiheit; Vollzugsplanung; Verwahrung; Urlaubsgewährung; Verwahrten; Person; Justiz; Kanton; Begleitete; Entscheid; Verbeiständung; Entlassung; Gesuch
128 IV 241Art. 43 StGB; Vollstreckung aufgeschobener Strafen. Psychiatrische Begutachtung bei der Anordnung, Abänderung oder Aufhebung von Massnahmen gemäss Art. 43 StGB. Zusammenfassung der Rechtsprechung. Anforderungen an die Aktualität eines Gutachtens. Massnahme; Gutachten; Therapie; Entscheid; Massnahmen; Vorinstanz; Vollzug; Vollzug; Beschwerdeführer; Ambulante; Behandlung; Begutachtung; Anordnung; Fragen; Schob; Fälle; Abänderung; Vollzugs; Fachkommissionen; Geäussert; Verlauf; Verändert; Therapeuten; Entwicklung; Gericht; Ergänzungsgutachten; Abklärung; Prüfen; Aufgeschobene
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