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Schweizerische Strafprozessordnung (StPO)

Art. 428 StPO vom 2021

Art. 428 Schweizerische Strafprozessordnung (StPO) drucken

Art. 428

Kostentragung im Rechtsmittelverfahren

1 Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht.

2 Erwirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen für sie günstigeren Entscheid, so können ihr die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn:

a.
die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen worden sind; oder
b.
der angefochtene Entscheid nur unwesentlich abgeändert wird.

3 Fällt die Rechtsmittelinstanz selber einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung.

4 Hebt sie einen Entscheid auf und weist sie die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück, so trägt der Bund oder der Kanton die Kosten des Rechtsmittelverfahrens und, nach Ermessen der Rechtsmittelinstanz, jene der Vorinstanz.

5 Wird ein Revisionsgesuch gutgeheissen, so entscheidet die Strafbehörde, die anschliessend über die Erledigung der Strafsache zu befinden hat, nach ihrem Ermessen über die Kosten des ersten Verfahrens.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 428 Schweizerische Strafprozessordnung (StPO) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSR200010Mehrfache versuchte schwere Körperverletzung etc. und WiderrufRevision; Urteil; Gesuchsteller; Privatkläger; Kammer; Urteil; Privatklägers; Verfahren; Angefochtene; Beweis; Tatsache; Verletzung; AaO; Gesuchstellers; Geständnis; Gericht; Obergericht; Glaswurf; Amtlich; Sachen; Angefochtenen; Amtliche; Verteidigung; Revisionsverfahren; Beweismittel; Tatsachen; Urteils; Verletzungen; Verursacht; Staat
ZHUE190178EinstellungBeschwerde; Beschwerdegegner; Kinder; Beschwerdeführer; Staatsanwaltschaft; Verfahren; Verfahren; Einstellung; Aussagen; Beschwerdegegners; Beizugsakten; Fachperson; Lichkeiten; Video; Opfer; Psychiatrische; Onkel; Tätlichkeiten; Universitätsklinik; Beschwerdeführers; Sachen; Gerichtsgebühr; Prozesskaution; Opferangehörige; Rechtsmittel; Verfahrens; Vorwürfe; Bundesgericht; Kantons; Befragt
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSBES.2020.106 (AG.2020.503)VerfahrenseinstellungBeschwerde; Staatsanwaltschaft; Basel; Recht; Beschwerdeführerin; Universitätsspital; Organe; Entscheid; Verfahren; Gericht; Organspende; Notärztin; Organentnahme; Verfahrens; Einstellung; Stellung; Verfügung; Appellationsgericht; Geplant; Stellungnahme; Hinaus; Beschwerdeschrift; Patienten; Rechtshilfeweise; Erwägungen; Verbindung; Akten; Anklage
BSSB.2019.104 (AG.2020.57)üble Nachrede / Prüfung der Gültigkeit der BerufungserklärungBerufung; Gericht; Verfahren; Urteil; Verfahrens; Über; Berufungsklägerin; Rechtsanwältin; Berufungserklärung; Appellationsgericht; Übersetzung; Basel; Deutsch; Gerichts; Urteils; Deutsche; Frist; Sprache; Basel-Stadt; Kanton; E-Mail; Schriftlich; Gericht; Sachen; Original; Verfahrensleiter; Schriftliche; Englische; Bundesgericht
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
144 IV 17Art. 105 Abs. 1 lit. f und Art. 383 Abs. 1 StPO; durch Verfahrenshandlungen beschwerte Dritte; Sicherheitsleistung im Rechtsmittelverfahren. Von einer Einziehung betroffene, selber nicht beschuldigte Personen nehmen am Strafverfahren als durch Verfahrenshandlungen beschwerte Dritte und damit als andere Verfahrensbeteiligte im Sinne von Art. 105 Abs. 1 lit. f StPO teil. Die Rechtsmittelinstanz darf von ihnen keine Sicherheitsleistung für allfällige Kosten und Entschädigungen verlangen. Art. 383 Abs. 1 StPO ist nicht analog anwendbar (E. 2). Privatkläger; Beschwerde; Verfahren; Sicherheit; Urteil; Kaution; Schuldig; Privatklägerschaft; Person; Beschuldigte; Sicherheitsleistung; Rechtsmittel; Kautionen; Verfahrensbeteiligte; AA; Verpflichtet; Beschwerdeführer; Berufung; Dispositivziff; Obergericht; Vermögenswerte; Frist; Ersatz; Staat; Vorinstanz; Verfahren; Einziehung; Präsidialverfügung; Beantragten; Sinne

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
CR.2020.31Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO)

Revision gegen die Beschlüsse der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts BB.2020.216, BB.2020.217 und BB.2020.221 je vom 22. Oktober 2020
Revision; Bundes; Gesuchsteller; Beschwerde; Verfahren; Beschlüsse; Bundesstrafgericht; Entscheid; Bundesstrafgerichts; Verfahren; Angefochten; Berufungskammer; Beschwerdekammer; Recht; Revisionsgr; Angefochtenen; Revisionsverfahren; Urteil; Revisionsgesuch; Nichtanhandnahme; Partei; Rechtsmittel; Entscheide; Bundesanwaltschaft; Revisionsgründe; Parteien; Begründet; Sind; Bundesgericht; Beschlüssen
BB.2020.250Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO).Beschwerde; Beschwerdekammer; Bundesanwaltschaft; Beschwerdeführerin; Nichtanhandnahme; Bundesstrafgericht; Verfahrens; Recht; Tatverdacht; Beschwerdegegnerin; Nichtanhandnahmeverfügung; Eingabe; Bundesstrafgerichts; Tribunal; Nichtanhandnahmeverfügungen; Verfahrensakten; Erhob; StBOG; Verfügt; Anzeigen; Mangels; Eingaben; Dass:; IVm; Hinreichenden; Untersuchung; Laschen; Wird; Penal; Rechtsmittel

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
CHMID, JOSITSCHPraxiskommentar StPO2018
Schmid, JositschPraxiskommentar StPO2018
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