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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 41 StGB vom 2021

Art. 41 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 41

1 Das Gericht misst die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu. Es berücksichtigt das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse und die militärische Führung sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des Täters.

2 Das Verschulden wird nach der Schwere der Verletzung oder Gefährdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggründen und Zielen des Täters, sowie danach bestimmt, wie weit der Täter nach den inneren und äusseren Umständen in der Lage war, die Gefährdung oder Verletzung zu vermeiden.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 41 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB190057Mehrfache BestechungSchuldig; Beschuldigte; Beschuldigten; Mobiltelefon; Verteidigung; Geldstrafe; Freiheit; Vorinstanz; Aussagen; Mobiltelefons; Amtlich; Staatsanwaltschaft; Berufung; Freiheitsstrafe; Urteil; Amtliche; Bestechen; Vollzug; Beschaffung; Mehrfache; Mobiltelefone; Anlässlich; Einvernahme; Anfrage; Angeboten; Zutreffend; Gesprochen
ZHSB190045Raub etc.Schuldig; Beschuldigte; Schuldigten; Beschuldigten; Freiheitsstrafe; Asservate; Beschuldigte; Mitbeschuldigte; Mittäter; Urteil; Vorinstanz; Gewalt; Recht; Asservate-Nr; Beruf; Verteidigung; Recht; Berufung; Geschädigte; Täter; Staatsanwalt; Landes; Mitbeschuldigten; Staatsanwaltschaft; Amtlich; Amtliche; Landesverweisung; Gericht
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSSB.2019.111 (AG.2020.424)gewerbsmässiger Diebstahl, mehrfacher Hausfriedensbruch, Tätlichkeiten und Übertretung nach Art. 19a des BetäubungsmittelgesetzesBerufung; Berufungskläger; Akten; Stahl; Diebstahl; Täter; Gericht; Laden; Recht; Kasse; Person; Urteil; Freiheit; Berufungsklägers; Freiheitsstrafe; Delikt; Daumen; Recht; Diebstahls; Auflage; Verfahren; Kassen; Basel; Warte; Gerichts; Über; Vollendet; Erstinstanzliche
BSSB.2019.62 (AG.2020.311)mehrfacher Raub, gewerbsmässiger Diebstahl und gewerbsmässiger betrügerischer Missbrauch einer DatenverarbeitungsanlageBerufung; Berufungskläger; Berufungsklägerin; Akten; Geschädigte; Wohnung; Delikt; Bezug; Diebstahl; Beweis; Aussage; Gericht; Geschädigten; Recht; Anklage-Ziff; Verfahren; Karte; Recht; Urteil; Delikts; Verfahren; Aussagen; Wendet; Bargeld; Schlüsse
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
144 IV 313Art. 41 Abs. 2 und 49 Abs. 1 StGB: Strafzumessung, Konkurrenzen, Begründungspflicht. Hat das Gericht eine Strafe für mehrere Straftaten auszusprechen, hat es zunächst für jede von ihnen die Art der Strafe zu bestimmen. Art. 49 Abs. 1 StGB ist nur anwendbar, wenn diese Strafen gleichartig sind. Geldstrafe und Freiheitsstrafe sind keine gleichartigen Strafen. Das Gericht ist an das gesetzliche Höchstmass jeder Strafart gebunden (Art. 49 Abs. 1 Satz 3 StGB). Es kann eine Geldstrafe mithin nicht in eine Freiheitsstrafe umwandeln, weil die Höhe der ersteren zusammen mit einer weiteren, für eine gleichzeitig zu beurteilende Tat auszusprechenden hypothetischen Geldstrafe das in Art. 34 Abs. 1 StGB festgesetzte Höchstmass überschreitet. Erkennt das Gericht an Stelle einer Geldstrafe auf eine Freiheitsstrafe, hat es diese Wahl näher zu begründen (Art. 41 Abs. 2 StGB, Bestätigung der Rechtsprechung; E. 1). Peine; Consid; Infraction; Pécuniaire; Liberté; Privative; Sanction; Infractions; Jours; Amende; être; Même; Peines; Jugement; Prononcé; Autorité; Arrêt; L'autorité; Tribunal; Prononcée; Violation; Elles; été; Genre; Ainsi; Autre; Appel; Compte; Formé
137 IV 57 (6B_460/2010)Art. 49 Abs. 2 StGB; Gleichartigkeit der Strafen bei retrospektiver Konkurrenz. Die Bildung einer Gesamtstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB ist bei nicht gleichartigen Strafen nicht möglich. Diese sind kumulativ zu verhängen, da das Asperationsprinzip nur greift, wenn mehrere gleichartige Strafen ausgesprochen werden. Das gilt auch für die Bildung einer Zusatzstrafe bei retrospektiver Konkurrenz nach Art. 49 Abs. 2 StGB. Demnach ist es ausgeschlossen, eine Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zu einer Geldstrafe als Grundstrafe auszusprechen (E. 4.3).
Freiheitsstrafe; Zusatzstrafe; Geldstrafe; Urteil; Hinweis; Gleichartige; Gesamtstrafe; Bildung; Recht; Hinweisen; Grundstrafe; Verhängen; Vorinstanz; Konkurrenz; Beschwerde; Retrospektiver; Konkurrenz; Busse; Entscheid; Voraussetzung; Erwägungen; Auszusprechen; Gleichartigen; Ausgeschlossen;Rechtsprechung; Greift

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
D-6749/2006Asyl und WegweisungBeschwerde; Beschwerdeführer; Ehefrau; Beschwerdeführers; Wegweisung; Recht; Äthiopien; Vollzug; Schweiz; Akten; Flüchtling; Verfügung; Verfahren; Bundesverwaltungsgericht; Bundesamt; Militär; Vertrete; Verfahrens; Verfügt; Unentgeltliche; Risch; Flüchtlingseigenschaft; Stadium; Familie; Rückkehr; Gewährung; Ausländer; Unentgeltlichen

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
SK.2019.30Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (Art. 285 StGB).Schuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Privatklägerin; Bundes; Urteil; Gewalt; Beschuldigten; Aussage; Beamte; Person; Gericht; Amtshandlung; Einvernahme;Rücken; Genugtuung; Bundesanwaltschaft; Aussagen; Drohung; Toilette; Handgelenk; Verletzung; Täter; Behörde; Arbeit; Geldstrafe; Auskunftsperson; Verfahren; Behörden
SK.2015.1Umwandlung einer verwaltungsstrafrechtlichen Busse in eine Ersatzfreiheitsstrafe (Art. 10 Abs. 1 VStrR i.V.m. Art. 36 Abs. 1 StGB)Gesuch; Gesuchs; Gesuchsgegner; Recht; Recht; Busse; VStrR; Umwandlung; Ersatzfreiheitsstrafe; Urteil; Bedingte; Entscheid; Bescheid; Bundesstrafgericht; Vollzug; Beschwerde; Verfahren; Bedingten; Kammer; Bundesgericht; Verfügung; Widerhandlung; Bundesstrafgerichts; Einkommen; Urteils; Geldstrafe; Vollzug; FINMA

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
SchneiderBasler Kommentar, Strafgesetzbuch I2003
Roland M. Schneider Kommentar zum StGB2003
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