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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 37 StGB vom 2021

Art. 37 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 37

1 Das Gericht kann den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und höchstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des Täters genügend Rechnung zu tragen.46

2 Der unbedingt vollziehbare Teil darf die Hälfte der Strafe nicht übersteigen.

3 Sowohl der aufgeschobene wie auch der zu vollziehende Teil müssen mindestens sechs Monate betragen.47 Die Bestimmungen über die Gewährung der bedingten Entlassung (Art. 86 des Strafgesetzbuches48) sind auf den unbedingt zu vollziehenden Teil nicht anwendbar.

46 Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2016 1249; BBl 2012 4721).

47 Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2016 1249; BBl 2012 4721).

48 SR 311.0


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 37 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB170286Mehrfache Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung und Rückversetzung (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichtes)Schuldig; Beschuldigte; Beschuldigten; Urteil; Arbeit; Berufung; Bundesgericht; Freiheitsstrafe; Vorinstanz; Gemeinnützige; Verteidigung; Amtlich; Staatsanwaltschaft; Schweiz; Recht; Entscheid; Amtliche; Gericht; Vollzug; Rückversetzung; Gemeinnütziger; Vollzug; Kanton; Berufungsverfahren; Geldstrafe; Limmat; Verwies; Befehl; Amtlichen; Beschwerde
ZHSB170206mehrfache üble NachredeSchuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Vorinstanz; Digten; Beschuldigten; Äusserung; Recht; Privatklägers; Urteil; Äusserungen; Beweis; Verfahren; Berufung; Recht; Arbeit; Begründete; Arbeite; Betreibung; Person; Staat; Vorinstanzliche; Inkriminierte; Staatsanwalt; Urteil; E-Mail; Entlastungsbeweis; Interesse
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
AGAGVE 2006 99AGVE 2006 99 S.501 2006 Strafvollzug 501 III. Strafvollzug 99 Versetzung in die Halbfreiheit. Es besteht kein Anspruch darauf,...Halbfreiheit; Richtlinie; Vollzug; Richtlinien; Beschwerdeführer; Ziffer; Einzelfall; Entlassung; Regelung; Gefangenen; Einheitliche; Bundesrecht; Kantone; Gewährung; Verwaltungsrecht; Behörden; Unterlaufen; Entlassungsanwärterinnen; Rücksicht; Zweck; Vorgesehene; Sinnvoll; Ermessen; Angewandt; Kantonen; Hinzuweisen; Zulassen
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
134 IV 82 (6B_109/2007)Art. 2 und Art. 42 Abs. 4 StGB; Anwendung des milderen Rechts im neuen Sanktionensystem; Sanktionierung im Rahmen der sogenannten Schnittstellenproblematik. Darstellung der Grundzüge des neuen Sanktionensystems (E. 3-5). Bei der Wahl der Sanktionsart für Strafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr bildet die Zweckmässigkeit ein wichtiges Kriterium (E. 4.1). Systematische Darstellung des intertemporalen Kollisionsrechts (E. 6 und 7). Anwendung von Art. 42 Abs. 4 StGB im Sanktionsbereich der sogenannten Schnittstellenproblematik im Strassenverkehrsstrafrecht (E. 8). Bei unechter Gesetzeskonkurrenz sind konsumierte Übertretungen mit einer zusätzlichen Busse zu bestrafen (E. 8.3). Busse; Geldstrafe; Recht; Freiheit; Sanktion; Freiheitsstrafe; Bedingte; Milder; Recht; Mildere; Sanktionen; Täter; Bedingten; Übertretung; Gesetzes; Vergehen; Verbindung; Vergleich; Gesetzbuches; Franken; Botschaft; Beschwerde; Tagessätze; Unbedingten; Arbeit; Gemeinnützige; Revision; Teilbedingt; AStGB
134 IV 97 (6B_341/2007)Art. 34, 37, 40 StGB; Wahl der Sanktionsart. Nach der Konzeption des neuen Rechts stellt die Geldstrafe im Bereich der leichteren und mittleren Kriminalität die Hauptsanktion dar. Geldstrafe und gemeinnützige Arbeit sind gegenüber der Freiheitsstrafe mildere Sanktionen (E. 4).
Regeste b
Art. 34, 41 StGB; Anwendungsbereich und Bemessung der Geldstrafe; Eingriff ins Existenzminimum. Aus dem Umstand, dass der Beurteilte Sozialhilfe bezieht, kann nicht von vornherein geschlossen werden, dass eine Geldstrafe nicht vollzogen und auf eine kurze unbedingte Freiheitsstrafe erkannt werden kann (E. 5).
Regeste c
Art. 37 StGB; gemeinnützige Arbeit. Systematische Darstellung von Anwendungsbereich und Vollzug der gemeinnützigen Arbeit (E. 6).
Regeste d
Art. 42 StGB; bedingter Strafvollzug. Die Verurteilung wegen rechtswidrigen Verweilens im Land erlaubt nicht die Stellung einer schlechten Prognose, wenn dem Beurteilten in der Zwischenzeit eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden ist und er sich mithin rechtmässig in der Schweiz aufhält (E. 7).
Arbeit; Geldstrafe; Gemeinnützige; Beschwerde; Recht; Beschwerdeführer; Freiheit; Sanktion; Freiheitsstrafe; Täter; Recht; Bedingte; Gericht; Vorinstanz; Vollzug; Schweiz; Basler; Bedingten; Gemeinnütziger; Sanktionen; Täters; Aufenthalt; Botschaft; Urteil; Kurze; Voraussetzung; Aufenthalts; Arbeitsstrafe; Busse

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
A-5123/2011PersonensicherheitsprüfungenBeschwerde; Beschwerdeführer; Sicherheit; Person; Bundes; Vorinstanz; Fachstelle; Bundesverwaltungsgericht; Funktion; Sicherheitsrisiko; Personen; Fragung; Befragung; Recht; Verurteilung; Risikoverfügung; Urteil; Beschwerdeführers; Verfahren; Personensicherheitsprüfung; Beurteilung; Angefochtene; Verfügung; Informationen; Arbeit; Vertrauen; Bundesverwaltungsgerichts; Werden

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
SK.2016.58Gesuch um Umwandlung einer Busse in gemeinnützige ArbeitBundesstrafgericht; Gesuch; Beschwerde; Bundesstrafgerichts; Arbeit; Gemeinnützige; Gericht; Busse; Kammer; Urteil; Stunden; Ersatzfreiheitsstrafe; Einzelrichter; Bundesanwaltschaft; Ersatzstrafe; Kanton; Verfügung; Schriftlich; Beschwerdekammer; Gerügt; Vollzugskanton; Feststellung; Regel; Begründet; StBOG; Freiheitsstrafe; Gesuchsteller; Zentrale;

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Trechsel, KellerPraxiskommentar, 2. Auflage, Zürich2013
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