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Zivilgesetzbuch (ZGB)

Art. 361 ZGB vom 2020

Art. 361 Zivilgesetzbuch (ZGB) drucken

Art. 361 B. Errichtung und Widerruf / I. Errichtung

B. Errichtung und Widerruf

I. Errichtung

1 Der Vorsorgeauftrag ist eigenhändig zu errichten oder öffentlich zu beurkunden.

2 Der eigenhändige Vorsorgeauftrag ist von der auftraggebenden Person von Anfang bis Ende von Hand niederzuschreiben, zu datieren und zu unterzeichnen.

3 Das Zivilstandsamt trägt auf Antrag die Tatsache, dass eine Person einen Vorsorgeauftrag errichtet hat, und den Hinterlegungsort in die zentrale Datenbank ein. Der Bundesrat erlässt die nötigen Bestimmungen, namentlich über den Zugang zu den Daten.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2020 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 361 Zivilgesetzbuch (ZGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHPQ110007Sistierung des BesuchsrechtsBeschwerde; Beschwerdeführer; Bezirksrat; Entscheid; Aufschiebende; Kindes; Vormundschaftsbehörde; Besuch; Recht; Schwerdegegnerin; Beschwerdegegnerin; Besuchsrecht; Aufschiebenden; Verfahren; Anordnung; Verfahren; Akten; Vorinstanz; Rechtsmittel; Begleitete; Beschwerdeführers; Kontakt; Frist; Entzug; Kontaktverbot; Besuchsrechts; Prozess; Staatsanwaltschaft; Weisen; Prüfen
LU30 01 8Art. 385 Abs. 3, 392 Ziff. 2, 404 Abs. 1 und 421 Ziff. 1 ZGB. Die vormundschaftliche Aufsichtsbehörde ist grundsätzlich befugt, gegen pflichtwidriges Handeln der untern Behörde von Amtes wegen einzuschreiten. Kriterien für das Vorgehen der Vormundschaftsbehörde beim Verkauf von Grundstücken des zu diesem Zwecke verbeiständeten Entmündigten, wenn dieser unter erstreckter elterlicher Sorge steht.Beschwerde; Beschwerdeführerin; Pflege; Interesse; Grundstück; Elterliche; Interessen; Liegenschaft; Sorge; Aufsichtsbehörde; Amtes; Verkauf; Vormundschaftsbehörde; Zustimmung; Recht; Testament; Kaufvertrag; Wonach; Mutter; Betreuung; Veräusserung; Erstreckte; Kaufpreis; Schnyder/Murer; Grundstückes; Entscheid; Basler; Erbteilung
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
137 III 531 (5A_582/2011)Beistandschaft; Wechsel des Beistands; Frist für die Erhebung des Rechtsmittels gegen den Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde in Vormundschaftssachen; zur Anwendbarkeit der Zivilprozessordnung (ZPO). Der Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde betreffend Wechsel des Beistands ist Art. 420 Abs. 2 ZGB entsprechend binnen zehn Tagen bei der oberen Aufsichtsbehörde anzufechten. Die in der ZPO vorgesehene Frist von dreissig Tagen ist nicht anwendbar (E. 3.3). Zivil; Aufsichtsbehörde; Rechtsmittel; Beschwerde; Prozess; Vormundschaftsbehörde; Kanton; Beistands; Zivilprozessordnung; Obergericht; Frist; Verfahren; Winterthur; Zivilgesetzbuch; Bezirksrat; Entscheid; GOG/ZH; Erhoben; Unteren; Beschluss; Urteil; Kantons; Berufung; Kantone; Entscheide; Anwendbar; Zehntägige; Gerichtliche; Erwägungen
110 Ia 117Entmündigung, psychiatrische Begutachtung, kantonales Rechtsmittelverfahren, persönliche Freiheit. 1. Art. 420 Abs. 2 ZGB, wonach gegen die Beschlüsse der Vormundschaftsbehörde bei der Aufsichtsbehörde Beschwerde geführt werden kann, kommt im Entmündigungsverfahren nicht zur Anwendung, selbst wenn ein Kanton die Entmündigung den vormundschaftlichen Behörden überträgt (E. 2). 2. Die Annahme, dass im Kanton Zug die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung im Entmündigungsverfahren nicht selbständig mit Beschwerde an den Regierungsrat angefochten werden kann, ist nicht willkürlich (E. 3). 3. Es ist auch nicht willkürlich, wenn im Kanton Zug die Legitimation des Gemeinderats als Vormundschaftsbehörde zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Vormundschaftssachen bejaht wird (E. 4). 4. Die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung im Entmündigungsverfahren gegen den Willen des Interdizenden verstösst nicht gegen die persönliche Freiheit, sofern ein hinreichender Anlass für die Eröffnung eines solchen Verfahrens bestand (E. 5). Beschwerde; Entmündigung; Verwaltungsgericht; Vormundschaftsbehörde; Kanton; Beschwerdeführerin; Entmündigungsverfahren; Entscheid; Stadt; Stadtrat; Begutachtung; Regierungsrat; Willkürlich; Recht; Zuständigkeit; Aufsichtsbehörde; Willkür; Kantons; Bundesgericht; Verfahren; Psychiatrische; Beschluss; Verwaltungsgerichts; Behörde; Freiheit; Auffassung; Gutachten; Interesse; Prüfen

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
A-798/2014Staatshaftung (Bund)Stiftung; Schwerde; Beistand; Beschwerde; Beschwerdeführerin; Hirzel; Stiftungsrat; Schaden; Vorakten; Bundes; Vorakten; Recht; Vereinbarung; Urteil; Steuer; Organ; Hirzel-Stiftung; Estella; Schadenersatz; Person; Beistands; Deusser; Rechtlich; Franken; Stiftungsrats; Deusser-Stiftung; Stiftungsräte
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