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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 34 StGB vom 2021

Art. 34 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 34

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1 Die Mindestdauer der Freiheitsstrafe beträgt drei Tage; vorbehalten bleibt eine kürzere Freiheitsstrafe anstelle einer nicht bezahlten Geldstrafe (Art. 30) oder Busse (Art. 60c).

2 Die Höchstdauer der Freiheitsstrafe beträgt 20 Jahre. Wo es das Gesetz ausdrücklich bestimmt, dauert die Freiheitsstrafe lebenslänglich.

38 Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2016 1249; BBl 2012 4721).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 34 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB190497Qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc.Schuldig; Beschuldigte; Beschuldigten; Schweiz; Landes; Urteil; Bungsmittel; Recht; Waffe; Betäubungsmittel; Vorinstanz; Verweisung; Berufung; Landesverweisung; Staat; Freiheitsstrafe; Verteidigung; Dispositiv; Kokain; Familie; Schreckschusspistole; Dispositivziffer; Waffen; Interesse; Geldstrafe; Staatsanwaltschaft; Bungsmittelgesetz; Busse
ZHSB190321Fahrlässige schwere Körperverletzung etc. und WiderrufSchuldig; Beschuldigte; Kläger; Privatklägerin; Beschuldigten; Vorinstanz; Behandlung; Aussage; Verteidigung; Recht; Urteil; Berufung; Schwere; Rufen; Anklage; Körper; Staatsanwalt; Aussagen; Staatsanwaltschaft; Schlaganfall; Verhalten; Täter; Einvernahme; Untersuchung; Nothilfe; Unterlassung; Schulter
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SOVWBES.2018.144Löschung im AnwaltsregisterAnwalt; Beschwerde; Anwalts; Beschwerdeführer; Urteil; Recht; Register; Anwaltskammer; Rechtlich; Bundesstrafgericht; Löschung; Entscheid; Rechtliche; Verwaltung; Kanzlei; Verurteilung; Gesellschaft; Verfahren; Vertrauen; Anwaltsberuf; Geschäftsführerin; Tagessätze; Handlung; Anwaltsregister; Verwaltungsgericht; Schweiz; Verhandlung; Bundesgericht; Weite
LURRE Nr. 2725Führerausweisentzug. Notstandshilfe. Artikel 16 Absatz 2 SVG; Artikel 31 Absatz 1 VZV; Artikel 34 Ziffer 2 StGB. Die Tat, die jemand in Notstandshilfe begeht, ist straflos. Dieser Grundsatz ist auch bei einer Administrativmassnahme zu berücksichtigen. - Überschreitet ein Arzt die signalisierte Höchstgeschwindigkeit, um zu einer Patientin zu gelangen, so kann er sich nicht auf Notstandshilfe berufen, wenn für die Patientin keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben bestand, auch ein anderer Arzt hätte herbeigerufen werden können oder eine Spitaleinweisung möglich gewesen wäre.Beschwerdeführer; Patientin; Gefahr; Notstandshilfe; Gesundheit; Höchstgeschwindigkeit; Unmittelbare; Massive; Verkehrsregelverletzung; Medizinische; Leben; Geboten; Hilfe; Abwendbar; Überschreitung; Gerechtfertigt; Begangen; Verschulden; Beschwerdeführers; Führerausweis; Gesundheitszustand; Betreuung; Medizinischen; Lebensbedrohenden; Verzögerung
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
145 IV 449 (6B_1003/2019)Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG; Art. 34 Abs. 1 StGB; Dauerdelikt; gesetzliche Höchststrafe. Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG bezeichnet ein Dauerdelikt, für welches eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe auszusprechen ist. Die Summe der wegen dieses Dauerdelikts ausgesprochenen Strafen darf die im Gesetz angedrohte Höchststrafe nicht überschreiten. Entscheidet sich der Richter eine Geldstrafe auszusprechen, hat er zu bestimmen, wieviele Strafeinheiten der beschuldigten Person wegen des besagten Dauerdelikts bereits auferlegt wurden und darauf zu achten, dass die in Art. 34 Abs. 1 erster Satz StGB vorgesehene Höchstgrenze von 180 Tagessätzen nicht überschritten wird (E. 1). Peine; Amende; Jours; Séjour; Illégal; Jours-amende; Pécuniaire; L'intimé; Délit; Pénal; Condamnation; Continu; D'une; été; Pénale; Canton; Précédente; Recourant; Liberté; Raison; être; Infra; Déjà; Privative; Sanction; Pouvait; Unités; Pénales; Maximal; Prononcé
144 IV 313Art. 41 Abs. 2 und 49 Abs. 1 StGB: Strafzumessung, Konkurrenzen, Begründungspflicht. Hat das Gericht eine Strafe für mehrere Straftaten auszusprechen, hat es zunächst für jede von ihnen die Art der Strafe zu bestimmen. Art. 49 Abs. 1 StGB ist nur anwendbar, wenn diese Strafen gleichartig sind. Geldstrafe und Freiheitsstrafe sind keine gleichartigen Strafen. Das Gericht ist an das gesetzliche Höchstmass jeder Strafart gebunden (Art. 49 Abs. 1 Satz 3 StGB). Es kann eine Geldstrafe mithin nicht in eine Freiheitsstrafe umwandeln, weil die Höhe der ersteren zusammen mit einer weiteren, für eine gleichzeitig zu beurteilende Tat auszusprechenden hypothetischen Geldstrafe das in Art. 34 Abs. 1 StGB festgesetzte Höchstmass überschreitet. Erkennt das Gericht an Stelle einer Geldstrafe auf eine Freiheitsstrafe, hat es diese Wahl näher zu begründen (Art. 41 Abs. 2 StGB, Bestätigung der Rechtsprechung; E. 1). Peine; Consid; Infraction; Pécuniaire; Liberté; Privative; Sanction; Infractions; Jours; Amende; être; Même; Peines; Jugement; Prononcé; Autorité; Arrêt; L'autorité; Tribunal; Prononcée; Violation; Elles; été; Genre; Ainsi; Autre; Appel; Compte; Formé

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
F-6102/2017EinreiseverbotBeschwerde; Beschwerdeführer; Einreise; Einreiseverbot; BVGer; Bundesverwaltungsgericht; Vorinstanz; Schweiz; Einreiseverbots; Sicherheit; Interesse; Person; Ausschreibung; Betäubungsmittel; Verfügung; Massnahme; Wegweisung; Interessen; Akten; Ermessen; /Beilage; Unentgeltliche; Verfahren; SIS-II-VO; Betäubungsmittelgesetz; Ermessens; Humanitäre; Honorar; Urteil
B-6595/2017KartelleBeschwerde; Beschwerdeführerin; Auskunft; Vorinstanz; Auskunfts; Verfahren; Angefochten; Recht; Angefochtene; Wettbewerb; Verfügung; Untersuchung; Beschwerdeschrift; Sanktionsberechnung; Aussage; Unternehmen; Daten; Verfahren; Auskunftsverfügung; MwH; Liegende; Auskünfte; Wiedergutzumachende; Endentscheid; Relevant; Belasten; Vernehmlassung; Vorinstanzlich

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
SK.2019.30Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (Art. 285 StGB).Schuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Privatklägerin; Bundes; Urteil; Gewalt; Beschuldigten; Aussage; Beamte; Person; Gericht; Amtshandlung; Einvernahme;Rücken; Genugtuung; Bundesanwaltschaft; Aussagen; Drohung; Toilette; Handgelenk; Verletzung; Täter; Behörde; Arbeit; Geldstrafe; Auskunftsperson; Verfahren; Behörden
BG.2019.1Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).Kanton; Kantons; Staats; Staatsanwalt; Staatsanwaltschaft; Gerichtsstand; Schwyz; Gesuch; Gerichtsstands; Gallen; Glarus; Behörde; Verfolgung; Urkunde; Untersuchung; Behörden; Zuständig; Eschwerdekammer; March; Recht; Betrug; Bundesstrafgericht; Beschwerdekammer; Gerichtsstandsakten; Behörden; Taten; ÄNZIGER; Ersuchte; Beurteilung

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
HeimgartnerBasler Kommentar, 4. Aufl.2019
Stefan TrechselKommentar, 2. Auflage, Zürich1997
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