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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 33 StGB vom 2022

Art. 33 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 33

1 Die antragsberechtigte Person kann ihren Strafantrag zurückziehen, solange das Urteil der zweiten kantonalen Instanz noch nicht eröffnet ist.

2 Wer seinen Strafantrag zurückgezogen hat, kann ihn nicht nochmals stellen.

3 Zieht die antragsberechtigte Person ihren Strafantrag gegenüber einem Beschuldigten zurück, so gilt der Rückzug für alle Beschuldigten.

4 Erhebt ein Beschuldigter gegen den Rückzug des Strafantrages Einspruch, so gilt der Rückzug für ihn nicht.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2022 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 33 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB210108Nötigung etc.Schuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Beschuldigten; Vorinstanz; Verfahren; Stellt; Urteil; Halten; Kosten; Berufung; Verteidigung; Gestellt; Amtlich; Amtliche; Weiter; Zürich; Gemäss; Weitere; Privatklägers; Welche; Gericht; Verfahrens; Patent; Liegen; Gelten; Vollumfänglich; Mietzinskaution; Veruntreuung
ZHSB200324Schwere Körperverletzung etc.Schuldig; Beschuldigte; Privat; Klägerin; Privatklägerin; Schuldigten; Beschuldigten; Urteil; Erfahren; Körper; Schwer; Perverletzung; Aussage; Körperverletzung; Verletzung; Kosten; Bundesgericht; Berufung; Stellt; Freiheit; Bundesgerichts; Freiheitsstrafe; Hinweis; Gericht; Weiter; Hinweise; Aussagen; Anklage
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSSB.2015.73 (AG.2019.96)Sachbeschädigung, mehrfache Drohung (Ehegatte während der Ehe oder bis zu einem Jahr nach der Scheidung) und mehrfache versuchte NötigungBerufung; Verfahren; Berufungskläger; Verfahrens; Werden; Kosten; Urteil; Drohung; Schuldig; Januar; Stellt; Gemäss; Bundesgericht; Gestellt; Antrag; Liegen; Privatklägerin; Gericht; Strafantrag; Entscheid; Person; Entschädigung; Genugtuung; Beschuldigte; Strafverfahren; Mehrfach; Gewalt; Rückzug; Schweiz; Vorliegend
BSSB.2018.5 (AG.2018.383)mehrfacher einfacher Körperverletzung und DrohungBerufung; Urteil; Verfahren; Parteien; Drohung; Privatkläger; Körperverletzung; Berufungskläger; Schriftliche; Mehrfache; Erstinstanzlich; Einfache; Gericht; Parteientschädigung; Genugtuung; Basel-Stadt; Stellen; Instanz; Strafantrag; Werden; Erstinstanzliche; Staatsanwaltschaft; Antrag; Strafanträge; Schadenersatzund; Gemäss; Schriftlichen; Urteils; Zivilweg; Zustellen
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
146 IV 238 (6B_1410/2019)
Regeste
Art. 17 JStPO ; Gelingen oder Scheitern der Mediation. Die in Art. 17 JStPO vorgesehene Mediation stellt der Jugendstrafbehörde ein Instrument zur Verfügung, um auf Konfliktbeziehungen zwischen Tätern und Opfern reagieren zu können (E. 3.2.1). Ihr Anwendungsbereich beschränkt sich nicht auf die leichtesten Straftaten und umfasst auch Offizialdelikte, vorausgesetzt das öffentliche Interesse an einer Strafverfolgung und an einem Urteil überwiegt nicht dasjenige der Parteien an einer gütlichen Einigung (E. 3.2.2). Die vereinbarte Wiedergutmachung muss für den jugendlichen Täter einen erzieherischen Effekt haben und die Prognose für sein künftiges Verhalten begünstigen (E. 3.2.3). Findet ein Mediationsverfahren zwischen einem Opfer und mehreren Beschuldigten statt, befindet die Jugendstrafbehörde betreffend jeden Beschuldigten einzeln über Gelingen oder Scheitern ( Art. 17 Abs. 2 JStPO ) der Mediation. Offengelassen wird die Frage, ob bei einem Antragsdelikt der Grundsatz der Unteilbarkeit ( Art. 33 Abs. 3 StGB ) eine andere Lösung verlangt (E. 3.2.4).
Médiation; Cit; Pénal; PPMin; Pénale; Procédure; Courant; Recourant; Action; Autorité; Infra; Droit; Infraction; Suite; Canton; Mineur; Autre; PERRIER; Avait; été; Cette; Entre; Poursuit; Abouti; Auteur; L'autorité; Aussi; Partie; Qu'il; Appel
145 IV 190 (6B_1237/2018)Art. 30 Abs. 1, Art. 33 und 110 Abs. 4 StGB; Art. 10 Abs. 3, Art. 76 ff., 120 und 304 Abs. 1 StPO; Protokollierung des mündlichen Strafantrags; Beweis des gültigen Strafantrags; Desinteresse des Geschädigten am Strafverfahren. Ein mündlicher Strafantrag kann auch in einem Polizeirapport protokolliert werden (E. 1.3). Ein Polizeirapport, in welchem vermerkt ist, dass ein Strafantrag gestellt wurde, ist als Urkunde im Sinne von Art. 110 Abs. 4 StGB zu qualifizieren. Die Unterschrift des rapportierenden Polizeibeamten ist nicht zwingend. Entscheidend ist, dass aus dem Polizeirapport hervorgeht, wer diesen verfasst hat. Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass die Anzeige erstattende Person das Protokoll unterzeichnet (E. 1.4). Ob ein gültiger Strafantrag vorliegt, ist vom Staat zu beweisen (E. 1.5.1). Der Verzicht auf die Stellung als Privatkläger gilt nicht als Rückzug des Strafantrags im Sinne von Art. 33 StGB. Wird der Strafantrag nicht ausdrücklich zurückgezogen, ist das Strafverfahren trotz Desinteresse des Geschädigten fortzusetzen (E. 1.5.2). Antrag; Polizei; Polizeirapport; Verfahren; Protokoll; Geschädigte; Beschwerde; Beschwerdeführer; Mündlich; Privatkläger; Antrags; Person; Geschädigten; Gültig; Polizeirapporte; Urteil; Unterschrift; Recht; Mündliche; Verfahren; Staat; Schriftlich; Polizeirapporten; Protokollierung; Urkunde; Vorverfahren; Schaden;

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
D-5112/2018Asyl und Wegweisung (Mehrfachgesuch/Wiedererwägung)Beschwerde; Beschwerdeführer; Beweismittel; Ukraine; Beschwerdeführenden; Recht; Wegweisung; Beschwerdeführerin; Nennung; Bundesverwaltungsgericht; Wiedererwägung; Behörde; Ukrainische; Verfügung; Schweiz; Zumutbar; Verfahren; Urteil; Wiedererwägungsgesuch; Behörden; Vorinstanz; Ukrainischen; Wegweisungsvollzug; Tochter; Heimat; Vollzug; Wäre; Kindes; Rückkehr
A-5254/2014ZölleRecht; Bundes; Beschwerde; Einziehung; Zollverwaltung; Beschwerdeführer; Recht; Vernichtung; Rechtliche; Verordnung; Banknoten; Vorinstanz; Beschlagnahme; Verwaltung; Bundesverwaltungsgericht; Vorliegen; Verfügung; Verfahren; Grundlage; Kontrolle; Schweiz; Gesetze; Barmittel; Rechtlichen; Genügen; Gesetzes; Vertreten; Vorliegenden

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
BG.2019.17Sachliche Zuständigkeit (Art. 28 StPO).Bundes; Kanton; Geldwäscherei; Company; Gesuch; Ausland; Schweiz; Verfahren; Kantone; Zuständigkeit; Mutmasslich; Geldwäschereihandlung; Verfahrens; Geldwäschereihandlungen; Recht; Taten; Gesuchsgegnerin; Verfolgung; überwiesen; Gesellschaft; Konto; Kantonen; Eschwerdekammer; Angezeigten; Prämien; Zuständig; Beurteilung; Beschwerdekammer
CN.2019.4Berufung gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2016.34 vom 21. Januar 2019;
Verzicht der Privatklägerin auf die Einreichung einer Berufungserklärung im Verfahren CA.2019.17
Bundes; Berufung; Kammer; Privatklägerin; Schuldig; Beschuldigte; Urteil; Berufungskammer; Partei; Bundesstrafgericht; Beschuldigten; Bundesstrafgerichts; Parteien; Bundesgericht; Verfahren; Verletzung; Beschwerde; Geschäfts; Entschädigung; Rechtsmittel; Verfahren; Berufungsgegner; Rechtskraft; Berufungserklärung; Begründete; Gebühr; Urteils; Herrn; analog

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
SchmidPraxiskommentar, 3. Auflage, Zürich2018
Stefan Trechsel kommentar, 2. Aufl., Zürich1997
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