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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 33 StGB vom 2021

Art. 33 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 133

219

1 Wer dem Berechtigten ohne Aneignungsabsicht eine bewegliche Sache entzieht und ihm dadurch einen erheblichen Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2 In leichten Fällen erfolgt disziplinarische Bestrafung.

219 Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2290; BBl 1991 II 969).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 33 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB190011Qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. und WiderrufSchuldig; Beschuldigte; Geschädigte; Beschuldigten; Geschädigten; Aussage; Vorinstanz; Ohrringe; Aussagen; Recht; Verteidigung; Berufung; Gericht; Dispositiv; Urteil; Aneignung; Verfahren; Amtlich; Amtliche; Freiheits; Auseinandersetzung; Winterthur; Drogen; Freiheitsstrafe; Derte; Geldstrafe; Gerichtskasse
ZHSB190012Raub etc.Schuldig; Beschuldigte; Anklage; Anklagesachverhalt; Beschuldigten; Recht; Freiheitsstrafe; Delikt; Täter; Geldstrafe; Privatkläger; Marihuana; Sachbeschädigung; Beurteilen; Amtshandlung; Urteil; Delikte; Berufung; Hausfriedensbruch; Grund; Recht; Hinderung; Dispositiv; Massnahme; Begangen; Beurteilenden; Untersuchung; Taten; Tagessätze
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
145 IV 190 (6B_1237/2018)Art. 30 Abs. 1, Art. 33 und 110 Abs. 4 StGB; Art. 10 Abs. 3, Art. 76 ff., 120 und 304 Abs. 1 StPO; Protokollierung des mündlichen Strafantrags; Beweis des gültigen Strafantrags; Desinteresse des Geschädigten am Strafverfahren. Ein mündlicher Strafantrag kann auch in einem Polizeirapport protokolliert werden (E. 1.3). Ein Polizeirapport, in welchem vermerkt ist, dass ein Strafantrag gestellt wurde, ist als Urkunde im Sinne von Art. 110 Abs. 4 StGB zu qualifizieren. Die Unterschrift des rapportierenden Polizeibeamten ist nicht zwingend. Entscheidend ist, dass aus dem Polizeirapport hervorgeht, wer diesen verfasst hat. Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass die Anzeige erstattende Person das Protokoll unterzeichnet (E. 1.4). Ob ein gültiger Strafantrag vorliegt, ist vom Staat zu beweisen (E. 1.5.1). Der Verzicht auf die Stellung als Privatkläger gilt nicht als Rückzug des Strafantrags im Sinne von Art. 33 StGB. Wird der Strafantrag nicht ausdrücklich zurückgezogen, ist das Strafverfahren trotz Desinteresse des Geschädigten fortzusetzen (E. 1.5.2). Antrag; Polizei; Polizeirapport; Verfahren; Protokoll; Geschädigte; Beschwerde; Beschwerdeführer; Mündlich; Privatkläger; Antrags; Person; Geschädigten; Gültig; Polizeirapporte; Urteil; Unterschrift; Recht; Mündliche; Verfahren; Staat; Schriftlich; Polizeirapporten; Protokollierung; Urkunde; Vorverfahren; Schaden;
143 IV 104 (6B_527/2016)Art. 32, 33 Abs. 3 und Art. 55a StGB, Art. 11 Abs. 1 und Art. 320 Abs. 4 StPO; Verfahrenseinstellung gestützt auf Art. 55a StGB; Grundsatz "ne bis in idem"; Unteilbarkeit des Strafantrags und des Rückzugs desselben. Die Verurteilung eines Ehegatten wegen Tätlichkeiten zum Nachteil seiner Ehegattin in einem abgetrennten Verfahren wegen Raubes verstösst gegen Art. 55a StGB und den Grundsatz "ne bis in idem", wenn die Strafverfahren gegen die Ehegatten wegen gegenseitiger Tätlichkeiten betreffend den fraglichen Tatzeitraum zuvor in Anwendung von Art. 55a StGB rechtskräftig eingestellt wurden (E. 4). Das Ersuchen um Verfahrenssistierung bzw. die Zustimmung zum Antrag der zuständigen Behörde auf Verfahrenssistierung (Art. 55a Abs. 1 lit. b StGB) und das unbenutzte Verstreichenlassen der Frist für den Widerruf der Zustimmung zur Verfahrenssistierung (Art. 55a Abs. 2 StGB) kommen dem Rückzug eines Strafantrags gleich. Sind Tätlichkeiten des Ehegatten zu beurteilen, an welchen sich Dritte beteiligt haben sollen, ist angesichts des Grundsatzes der Unteilbarkeit der Strafverfolgung bei Antragsdelikten auch das Strafverfahren gegen die Beteiligten einzustellen (E. 5.1-5.3). Aufklärungspflicht der Behörden über die Unteilbarkeit der Strafverfolgung verneint (E. 5.4). Beschwerde; Antrag; Verfahren; Tätlichkeit; Tätlichkeiten; Verfahren; Beschwerdeführer; Antrags; Urteil; Einstellung; Verfolgung; Rückzug; Antrag; Beschwerdegegnerin; Verfahrens; Gewalt; Ehegatten; Barkeit; Recht; Häusliche; Unteilbarkeit; Verfahrens; Opfer; Begangen; Grundsatz; Schuldig; Nachteil; Antragsdelikt; Vorinstanz; Staatsanwalt

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
D-5112/2018Asyl und Wegweisung (Mehrfachgesuch/Wiedererwägung)Beschwerde; Beschwerdeführer; Beweismittel; Ukraine; Beschwerdeführenden; Recht; Wegweisung; Beschwerdeführerin; Nennung; Bundesverwaltungsgericht; Wiedererwägung; Behörde; Ukrainische; Verfügung; Schweiz; Zumutbar; Verfahren; Urteil; Wiedererwägungsgesuch; Behörden; Vorinstanz; Ukrainischen; Wegweisungsvollzug; Tochter; Heimat; Vollzug; Wäre; Kindes; Rückkehr
A-5254/2014ZölleRecht; Bundes; Beschwerde; Einziehung; Zollverwaltung; Beschwerdeführer; Recht; Vernichtung; Rechtliche; Verordnung; Banknoten; Vorinstanz; Beschlagnahme; Verwaltung; Bundesverwaltungsgericht; Vorliegen; Verfügung; Verfahren; Grundlage; Kontrolle; Schweiz; Gesetze; Barmittel; Rechtlichen; Genügen; Gesetzes; Vertreten; Vorliegenden

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
BG.2019.17Sachliche Zuständigkeit (Art. 28 StPO).Bundes; Kanton; Geldwäscherei; Company; Gesuch; Ausland; Schweiz; Verfahren; Kantone; Zuständigkeit; Mutmasslich; Geldwäschereihandlung; Verfahrens; Geldwäschereihandlungen; Recht; Taten; Gesuchsgegnerin; Verfolgung; überwiesen; Gesellschaft; Konto; Kantonen; Eschwerdekammer; Angezeigten; Prämien; Zuständig; Beurteilung; Beschwerdekammer
CN.2019.4Berufung gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2016.34 vom 21. Januar 2019;
Verzicht der Privatklägerin auf die Einreichung einer Berufungserklärung im Verfahren CA.2019.17
Bundes; Berufung; Kammer; Privatklägerin; Schuldig; Beschuldigte; Urteil; Berufungskammer; Partei; Bundesstrafgericht; Beschuldigten; Bundesstrafgerichts; Parteien; Bundesgericht; Verfahren; Verletzung; Beschwerde; Geschäfts; Entschädigung; Rechtsmittel; Verfahren; Berufungsgegner; Rechtskraft; Berufungserklärung; Begründete; Gebühr; Urteils; Herrn; analog

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
SchmidPraxiskommentar, 3. Auflage, Zürich2018
Stefan Trechsel kommentar, 2. Aufl., Zürich1997
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