E-MailWeiterleiten
LinkedInLinkedIn

Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG)

Art. 28 UVG vom 2021

Art. 28 Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) drucken

Art. 28 Allgemeines

Stirbt der Versicherte an den Folgen des Unfalles, so haben der überlebende Ehegatte und die Kinder Anspruch auf Hinterlassenenrenten.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Art. 28 Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
GLVG.2019.00110Unfallversicherungsrecht: Kausalzusammenhang zwischen einer Berufskrankheit (Bronchuskarzinom) und dem Ableben einer versicherten Person

Stirbt der Versicherte an den Folgen der Berufskrankheit, so haben der überlebende Ehegatte und die Kinder Anspruch auf Hinterlassenenrenten (E. II/3.2). Der Anspruch auf eine Hinterlassenenrente setzt voraus, dass zwischen Unfall oder Berufskrankheit des Verstorbenen und dessen Tod ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (E. II/3.3).
Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass das Bronchuskarzinom zum Ableben von des Ehegattens der Beschwerdeführerin führte. Allerdings weisen der am Abend vor seinem Tod ermittelte Hämaglobinwert und die festgestellte Melaena auf eine andere Ursache hin, weshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass sein Ableben in einem Kausalzusammenhang zum als Berufskrankheit anerkannten Bronchuskarzinom steht (E. II/.5.3).

Abweisung der Beschwerde.
Beschwerde; Bronchuskarzinom; Respiratorische; Insuffizienz; Ableben; Berufskrankheit; Hämaglobinwert; Melaena; Herz-Kreislauf-Kollaps; Unfall; Schwere; Beschwerdegegnerin; Anspruch; DrI; Wahrscheinlich; Worden; Unfallversicherung; Bericht; Spital; Ursache; Medizinischen; Anämisierend; Gastrointestinalblutung; Schädigende; Respiratorischen; Festgehalten; Beschwerdeführerin; Adenokarzinom

Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGUV 2016/27Entscheid Art. 6 UVG. Haftung des Unfallversicherers bei Bejahung des Kausalzusammenhangs für mittelbare Unfallfolgen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Mai 2018, UV 2016/27). Beim Bundesgericht angefochten. Beschwerde; Unfall; Suva-act; Recht; Sturz; Beschwerdegegnerin; Lungenembolie; Versicherung; Wahrscheinlich; Kausalzusammenhang; Tretene; Beschwerdeführerin; Unfälle; Todesursache; Unfallversicherung; Ursache; Entscheid; Mittelbar; Natürliche; Blutung; Antikoagulation; Orale; Hinterlassenenrente; Tretenen; Intracranielle; Einsprache; Ereignis; überwiegend
SGUV 2012/77Entscheid Art. 9 UVG, Art. 14 UVV, Anhang 1 UVV. Berufskrankheit. Frage nach dem Vorliegen einer Asbestexposition eines im Gleisbau tätig gewesenen Versicherten. Rückweisung zur weiteren Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. Oktober 2013, UV 2012/77). Beschwerde; Asbest; Suva-act; Beschwerdegegnerin; Abklärung; Lunge; Beschwerdeführer; Abklärungen; Beschwerdeführerin; Stellung; Bericht; Stoff; Beurteilung; Berufskrankheit; Vorliegen; Stellungnahme; Stoffe; Akten; Faserjahre; Einsprache; Vorliegenden; Asbestexposition; Adenokarzinom; Schotter; Berufliche; Kriterien; Faserjahren
Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
143 I 377 (9C_806/2016)Art. 59 Abs. 5 IVG; Art. 13 BV; Art. 8 EMRK; Zulässigkeit und Verwertbarkeit einer im Invalidenversicherungsverfahren angeordneten Observation. Eine von der IV-Stelle angeordnete Observation entbehrt einer genügenden gesetzlichen Grundlage und verletzt daher Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV (E. 4). Das Beweismaterial, das im Rahmen einer rechtswidrig angeordneten Observation im öffentlich frei einsehbaren Raum gewonnen wurde, ist im Invalidenversicherungsverfahren gestützt auf eine Interessenabwägung zwischen privaten und öffentlichen Interessen verwertbar. In casu überwiegt das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs den hier relativ bescheidenen Eingriff in die grundrechtliche Position der versicherten Person (E. 5). Recht; Observation; Urteil; Recht; Beweis; Beschwerde; Verfahren; Privat; Verfügung; IV-Stelle; Interesse; Rente; Überwachung; Person; Gesetzlich; Beschwerdeführer; Invalidenversicherung; Eingriff; öffentlich; Bundesgericht; Gesetzliche; Verletzung; Grundlage; Schutz; Interessen; Rechtswidrig; Hinweis; Sachverhalt; Rechtsprechung
143 V 295 (8C_228/2017)Art. 16 ATSG; Art. 18 Abs. 1 UVG; Einkommensvergleich; Festsetzung des Invalideneinkommens aufgrund der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2012 des Bundesamtes für Statistik (LSE 2012). Anwendbarkeit der LSE 2012 auf die Invaliditätsbemessung in der obligatorischen Unfallversicherung (E. 2-4). Einsprache; Tabelle; Invalidität; Beschwerde; Recht; Einspracheentscheid; Rente; Prozent; Invalideneinkommen; Urteil; Verfügung; Invaliditätsgrad; Bundesgericht; Einkommen; Vorinstanz; Renten; Entscheid; Gesundheits; Gericht; Invaliditätsbemessung; Person; Kompetenzniveau; Zahlen; Bereich; Rechtlich; Beschwerdeverfahren; Lohnentwicklung; Invalideneinkommens; Verpflichtet
SWISSRIGHTS verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf der Website nalysieren zu können. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz