E-MailWeiterleiten
LinkedInLinkedIn

Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV 1)

Art. 22 ArGV 1 vom 2021

Art. 22 Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV 1) drucken

Art. 22

Verlängerung mit Ausgleich

(Art. 9 Abs. 3 ArG)

1 Die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 45 bzw. 50 Stunden kann, sofern sie im Durchschnitt eines halben Jahres nicht überschritten wird, um höchstens 4 Stunden verlängert werden:

a.
bei Tätigkeiten mit witterungsbedingtem Arbeitsausfall; oder
b.
in Betrieben mit erheblichen saisonalen Schwankungen des Arbeitsanfalles.

2 Die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 45 Stunden kann für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit einer im Durchschnitt des Kalenderjahres gewährten Fünf-Tage-Woche verlängert werden:

a.
um 2 Stunden, sofern sie im Durchschnitt von acht Wochen nicht über­schrit­ten wird; oder
b.
um 4 Stunden, sofern sie im Durchschnitt von vier Wochen nicht über­schrit­ten wird.

3 Der Arbeitgeber darf die Verlängerung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit nach Absatz 1 oder 2 ohne Bewilligung anordnen, wenn nicht nach einem bewilligungs­pflichtigen Stundenplan gearbeitet wird.

4 Ist ein Arbeitsverhältnis befristet, so ist die durchschnittliche wöchentliche Höchst­arbeitszeit nach Absatz 1 oder 2 während der Dauer des Arbeitsverhältnisses einzu­halten, sofern dieses weniger lang als die in den Absätzen 1 und 2 genannten Aus­gleichszeiträume dauert.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.
SWISSRIGHTS verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf der Website nalysieren zu können. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz