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Zivilgesetzbuch (ZGB)

Art. 209 ZGB vom 2022

Art. 209 Zivilgesetzbuch (ZGB) drucken

Art. 209

1 Sind Schulden der Errungenschaft aus dem Eigengut oder Schulden des Ei­gengutes aus der Errungenschaft eines Ehegatten bezahlt wor­den, so besteht bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung eine Ersatzforderung.

2 Eine Schuld belastet die Vermögensmasse, mit welcher sie sachlich zusammen­hängt, im Zweifel aber die Errungenschaft.

3 Haben Mittel der einen Vermögensmasse zum Erwerb, zur Ver­bes­se­rung oder zur Erhaltung von Vermögensgegenständen der andern bei­getragen und ist ein Mehr- oder ein Minderwert einge­treten, so ent­spricht die Ersatzforderung dem Anteil des Beitrages und wird nach dem Wert der Vermögensgegenstände im Zeitpunkt der Ausein­ander­setzung oder der Veräusserung berechnet.

4. Vorschlag >
Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2022 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 209 Zivilgesetzbuch (ZGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHLE190025EheschutzGesuch; Gesuchsgegner; Unterhalt; Berufung; Vorinstanz; Partei; Monatlich; Verfahren; Parteien; Vorinstanzlich; Recht; Gericht; Gesuchsgegners; Unterhaltsbeiträge; Rechnen; Urteil; Vorinstanzliche; Eheschutz; Berufungsverfahren; Anzurechnen; Betrag; Bringe; Monatliche; Eheliche; Vorinstanzlichen; Fahrzeug
ZHLE190006EheschutzGesuch; Gesuchsgegner; Partei; Unterhalt; Vorinstanz; Parteien; Gesuchsgegners; Beruf; Berufung; Einkommen; Eheliche; Sparquote; Monatlich; Vorinstanzlich; Bonus; Recht; Verfahren; Entscheid; Darlehen; Ehelichen; Berücksichtigen; Ehegatte; Darlehens; Urteil; Mehrkosten; Läge; Unterhaltsbeiträge; Betrag
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
141 III 145 (5A_278/2014)Art. 206 Abs. 1 und Art. 209 Abs. 3 ZGB; Schicksal des konjunkturellen Mehrwerts einer Liegenschaft, der auf einen Vorbezug von Freizügigkeitsguthaben entfällt; Auflösung des Güterstandes vor Eintritt eines Vorsorgefalls. Bis zum Eintritt eines Vorsorgefalls ist ein Vorbezug wie ein von der Vorsorgeeinrichtung gewährtes Darlehen zu behandeln; bei der Auflösung des Güterstandes ist der auf den Vorbezug entfallende Mehrwert gleich zu behandeln wie der Mehrwert, der auf ein ausstehendes Hypothekardarlehen entfällt (E. 3 und 4). Versement; Prévoyance; époux; Anticipé; Acquêt; Immeuble; Plus-value; Acquêts; Régime; Consid; L'immeuble; Cit; être; été; Masse; Mariage; Acquis; Divorce; L'époux; Avant; Courant; Avoirs; Wohneigentum; Même; Professionnelle; Ainsi; Fonds; Propre; Matrimonial; Entre
136 III 209 (5A_733/2009)Art. 204 Abs. 2, Art. 207 Abs. 1 und Art. 214 Abs. 1 ZGB; massgebende Zeitpunkte für den Bestand der Errungenschaft und für deren Bewertung; Sonderfälle. Voraussetzungen, unter denen nach Auflösung des Güterstandes getätigte Investitionen in einen Vermögenswert der Errungenschaft in der güterrechtlichen Auseinandersetzung berücksichtigt werden können (E. 5). Bewertung und Methoden der Bewertung eines kaufmännischen Unternehmens; Berücksichtigung von Forderungen des zur Errungenschaft gehörenden Unternehmens gegen dessen Inhaber als Schulden der Errungenschaft (E. 6). Beschwerde; Beschwerdeführer; Firma; Rechtlich; Errungenschaft; Bewertung; Unternehmen; Güterrechtlich; Güterrechtliche; Schuld; Auseinandersetzung; Investition; Ertrag; Ertrags; Auflösung; Güterstandes; Forderung; Unternehmens; Berücksichtigt; Ertragswert; Güterrechtlichen; Investitionen; Scheidung; Beschwerdeführers; Urteil; Zeitpunkt; Liquidationswert; Ehegatte; Kantons

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Hausheer, Aebi-MüllerBasler Kommentar, 5. Aufl.2014
Heinz Hausheer, ReginaAebi-MüllerBasler Kommentar, Zivilgesetzbuch I2014
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