E-MailWeiterleiten
LinkedInLinkedIn

Zivilgesetzbuch (ZGB)

Art. 200 ZGB vom 2020

Art. 200 Zivilgesetzbuch (ZGB) drucken

Art. 200 A. Eigentumsverhältnisse / IV. Beweis

IV. Beweis

1 Wer behauptet, ein bestimmter Vermögenswert sei Eigentum des einen oder andern Ehegatten, muss dies beweisen.

2 Kann dieser Beweis nicht erbracht werden, so wird Miteigentum beider Ehegatten angenommen.

3 Alles Vermögen eines Ehegatten gilt bis zum Beweis des Gegenteils als Errungenschaft.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2020 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Art. 200 Zivilgesetzbuch (ZGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHLY180031Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)Klagte; Beklagten; Grundbuch; Vorinstanz; Verfahren; -Strasse; Berufung; Kataster; Blatt; Verfügung; Liegenschaft; Liegenschaften; Partei; Mutter; Entscheid; Recht; Massnahmen; Verfahren; Akten; Nutzniessung; Ausführung; Ausführungen; Ansprüche; Glaubhaft; Firmen; Parteien; Verweis; Gericht; Beschwerde
ZHLC170012EhescheidungKlagten; Beklagten; Partei; Parteien; Berufung; Recht; Eigengut; Beweis; Vorinstanz; Aktien; Rechtlich; Eigentum; Errungenschaft; Grundbuch; Gesellschaft; Urteil; Eigentums; Geschäft; Liegenschaft; Kataster; Terrechtlich; Güterrechtlich; Verpflichtet; Verfahren; Bracht; Firma; Güterrechtliche
Dieser Artikel erzielt 23 Einträge bei den Entscheiden. Wollen Sie mehr Einträge sehen?
Hier geht es zur Registrierung.
Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGEL 2015/34Entscheid Art. 43 Abs. 2 ATSG, Art. 9 Abs. 1 ELG. Bevor der Anspruch auf jährliche Ergänzungsleistungen berechnet werden kann, muss der massgebliche Sachverhalt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Insbesondere muss für die Ermittlung des anrechenbaren Vermögens vor der erbrechtlichen eine fiktive güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen werden (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. April 2017, EL 2015/34). Beschwerde; Liegenschaft; Beschwerdeführerin; Ehemann; Höhe; Ehemannes; Vermögens; EL-act; Güterrechtliche; Liegenschaften; Nutzniessung; Anspruch; Errungenschaft; Verzicht; Barwert; Ergänzungsleistung; Berechnung; Anzurechnen; Jährlich; Auseinandersetzung; Todes; Verfügung; Beschwerdegegnerin; Gesamte; Güterrechtlichen; Recht; Hypothek; Verkehrswert
Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
131 III 559Güterrechtliche Auseinandersetzung; Ersatzforderung zwischen Errungenschaft und Eigengut (Art. 209 Abs. 3 ZGB). Der beim Verkauf der Aktien einer Unternehmung, die zum grössten Teil Eigengut des Ehemannes war, realisierte Mehrwert führt nicht zu einer Ersatzforderung der Errungenschaft gegenüber dem Eigengut, wenn der Ehemann für den Arbeitseinsatz durch (seiner Errungenschaft zugefallene) Bezüge aus dem Unternehmen angemessen entschädigt worden ist. Klagte; Beklagten; Aktien; Errungenschaft; Unternehmen; Rechtlich; Mehrwert; Eigengut; Ersatzforderung; Verkauf; Bezogen; Güterrechtlich; Vorinstanz; Güterrechtliche; Bezüge; HAUSHEER/; Obergericht; Bezogene; GEISER; Güterrecht; Diss; Unternehmens; Güterstand; Auseinandersetzung; GEISER; Parteien; Hinweis; Veräusserung; Arbeitseinsatz
118 II 27Beweislastverteilung bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung (Art. 8, 170, 200 und 208 ZGB). 1. Art. 200 ZGB behandelt nicht die Frage, wen die Beweislast trifft, wenn streitig ist, ob ein Vermögenswert im Zeitpunkt der Auflösung des Güterstandes überhaupt noch vorhanden war oder nicht. Hier ist vielmehr Art. 8 ZGB anwendbar (E. 2). 2. Wer die Hinzurechnung nach Art. 208 ZGB geltend macht, hat nicht nur nachzuweisen, dass dem andern Ehegatten der entsprechende Vermögenswert zu einem bestimmten Zeitpunkt gehört hat, sondern auch, was damit geschehen ist. Weder aus Art. 170 noch aus Art. 208 ZGB ergibt sich eine Umkehr der Beweislast (E. 3). 3. Sind die Voraussetzungen von Art. 208 ZGB nicht nachgewiesen, so entsteht keine güterrechtliche Ersatzforderung, wenn Errungenschaft in ehewidriger Weise verwendet worden ist (E. 4).
Ehegatte; Errungenschaft; Vermögenswert; Obergericht; Auskunft; Verwendet; Ehegatten; Beweislast; Zeitpunkt; Güterrechtliche; Güterstandes; Auflösung; Betrag; Auseinandersetzung; Vermögenswerte; Umkehr; Nachzuweisen; Fraglichen; Voraussetzungen; Richter; Ausschliesslich; Anspruch; Nachgewiesen; Berufung; Urteil; Obergerichts; Berner

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
HAUSHEER, AEBI-MÜLLERBasler Kommentar, Zivilgesetzbuch2010
HAUSHEER, REUSSER, GEISERBerner Kommentar1992
SWISSRIGHTS verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf der Website nalysieren zu können. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz