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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 200 StGB vom 2022

Art. 200 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 200

Wird eine strafbare Handlung dieses Titels gemeinsam von mehreren Personen ausgeführt, so kann der Richter die Strafe erhöhen, darf je­doch das höchste Mass der angedrohten Strafe nicht um mehr als die Hälfte überschreiten. Dabei ist er an das gesetzliche Höchstmass der Strafart gebunden.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2022 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 200 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB170220Sexuelle Nötigung etc.Schuldig; Schuldigte; Beschuldigte; Beschuldigten; Privat; Klägerin; Privatklägerin; Urteil; Freiheitsstrafe; Recht; Berufung; Verteidigung; Recht; Sexuell; Gericht; Amtlich; Staat; Sexuellen; Vollzug; Probezeit; Amtliche; Genugtuung; Verfahren; Unentgeltlich; Staatsanwalt; Geständnis; Beschuldigter
ZHSB130479Bandenmässiger Raub etc. Schuldig; Schuldigte; Beschuldigte; Digten; Beschuldigten; Vorinstanz; Aussage; Geschädigte; Aussagen; Täter; Schädigten; Geschädigten; Verteidigung; Erfahre; Frauen; Verfahren; Berufung; Privatkläger; AaO; Wiesen; Spräch; Privatklägerin; Recht; Erwähnt; Bordell
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSSB.2015.28 (AG.2016.745)ad 1: Schändung in gemeinsamer Begehung und geringfügiger Diebstahl ad 2: Schändung in gemeinsamer Begehung, geringfügige Hehlerei sowie Verletzung des Geheim- und Privatbereichs durch Aufnahmegeräte ad 3: Schändung in gemeinsamer Begehung und geringfügige HehlereiBeruf; Berufung; Schuldig; Opfer; Beschuldigten; Urteil; Berufungskläger; Bedingte; Freiheitsstrafe; Gericht; Schändung; Busse; Verteidigung; Tatverschulden; Erstinstanzliche; Urteils; Vollzug; Punkt; Vorinstanz; Geringfügige; Staatsanwalt; Recht; Verfahren; Bemessen; Staatsanwaltschaft; Opfers; Bereich; Gericht; Berufungsverhandlung; Rahmen
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
125 IV 199Art. 189 StGB, Art. 190 StGB und Art. 200 StGB; sexuelle Nötigung und Vergewaltigung, gemeinsame Begehung. Der Strafschärfungsgrund der gemeinsamen Begehung ist nicht nur anwendbar auf Fälle der Gruppenvergewaltigung (unmittelbare Anwesenheit aller Täter), sondern auch auf Fälle der Kettenvergewaltigung, jedenfalls dann, wenn die anderen Beteiligten in der gleichen Wohnung "abrufbereit" anwesend sind (E. 2). Art. 63 StGB; Strafzumessung. In einem extremen Fall sexuellen Missbrauchs verletzt die Verurteilung des Haupttäters zu sechzehn Jahren Zuchthaus kein Bundesrecht (E. 4). Art. 47 OR; Genugtuung. Eine Genugtuungssumme in Höhe von Fr. 75'000.--, zugesprochen in einem Fall gewaltsamer Freiheitsberaubung und Entführung sowie anschliessender stundenlanger grausamer Kettenvergewaltigung, verletzt kein Bundesrecht (E. 6). Opfer; Beschwerde; Beschwerdeführer; Sexuell; Täter; Vorinstanz; Wohnzimmer; Genugtuung; Gemeinsame; Wohnung; Schwere; Sexuellen; Bundesrecht; Verletzt; Kettenvergewaltigung; Abrufbereit; Begehung; Anwesend; Zumessung; Genugtuungssumme; Körperverletzung; Verurteilt; Grausame; Vergewaltigung; Zimmer; Mittäter; Urteil; Kantons; Gallen; Nichtigkeitsbeschwerde
117 II 259Sachgewährleistung des Verkäufers eines Hauses, das er vorgängig auf eigenem Grund als Generalunternehmer für den Käufer erstellt hat. 1. Bedeutung und Gültigkeit einer nicht öffentlich beurkundeten Vereinbarung, mit der sich der zukünftige Verkäufer verpflichtet, ein Haus auf eigenem Grund zu einem bestimmten Gesamtpreis für den zukünftigen Käufer zu erstellen (E. 2a-c). 2. Übernahme der werkvertraglich vereinbarten Sachgewährleistung durch den nach Erstellung des Hauses abgeschlossenen und öffentlich beurkundeten Kaufvertrag: Art. 200 OR gelangt nicht. zur Anwendung (E. 2d-g). 3. Verneinung einer Haftung des Unternehmers und Verkäufers aus unerlaubter Handlung wegen eines angeblichen Verstosses gegen Art. 229 StGB (E. 3). Kaufvertrag; Böschung; Grundstück; Vereinbarung; Werkvertrag; Gewährleistung; Vertrag; Parteien; Obergericht; Vertraglich; Käufer; Vertragliche; Vertrags; Urteil; Kaufvertrages; Grundstückkauf; Vertraglichen; Recht; Schloss; Mangel; Haftung; Schlossen; Ziffer; Werkvertraglich; Abschluss; Zeitpunkt; Unternehmer; Beklagten; Verkäufer
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