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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 20 StGB vom 2021

Art. 20 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 20

1 Wird eine strafbare Handlung auf dienstlichen Befehl begangen, so ist der Vorgesetzte oder der Höherrangige, der den Befehl erteilt hat, als Täter strafbar.

2 Auch der Untergebene, der auf Befehl eines Vorgesetzten oder auf Anordnung von vergleichbarer Bindungswirkung eine Tat begeht, ist strafbar, wenn er sich der Strafbarkeit der Handlung zur Zeit der Tat bewusst war. Das Gericht kann die Strafe mildern.24

24 Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 18. Juni 2010 über die Änderung von Bundesge-setzen zur Umsetzung des Römer Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 4963; BBl 2008 3863).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 20 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB180515Betrug und WiderrufSchuldig; Beschuldigte; Berufung; Verteidigung; Beschuldigten; Amtlich; Amtliche; Staatsanwalt; Staatsanwaltschaft; Urteil; Vorinstanz; Freiheitsstrafe; Recht; Winterthur; Geldstrafe; Bedingte; Berufungsverfahren; Amtlichen; Sozialhilfe; Arbeit; Auslagen; Verteidiger; Berufungsverhandlung; Verfahrens; Urteils; Dispositiv; Berufungsverfahrens
ZHSB180459Qualifizierte Widerhandlung gegen das BetäubungsmittelgesetzSchuldig; Schuldigte; Beschuldigte; Schuldigten; Beschuldigten; Instanz; Beruf; Berufung; Verteidigung; Vorinstanz; Spielsucht; Ungen; Landes; Landesverweis; Urteil; Landesverweisung; Schweiz; Gericht; Schulden; Freiheitsstrafe; Interesse; Gericht; Vollzug; Positiv; Amtlich; Härtefall; Amtliche; Berufungsverfahren
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
144 IV 176Art. 56 Abs. 3 StGB; Art. 184 Abs. 1, 2 lit. a und b, Abs. 3, Art. 185 Abs. 1 und Art. 187 Abs. 1 StPO; § 27 Abs. 2 der Verordnung des Kantons Zürich vom 1./8. September 2010 über psychiatrische und psychologische Gutachten in Straf- und Zivilverfahren (PPGV/ZH); Delegationsverbot und Transparenzgebot bei der psychiatrischen Begutachtung. Wird für ein psychiatrisches Gutachten ein bestimmter Sachverständiger bestellt und mit der Begutachtung betraut, hat er den Auftrag grundsätzlich persönlich auszuführen (Delegationsverbot). Hingegen ist der Sachverständige nicht verpflichtet, sämtliche für die Begutachtung notwendigen Tätigkeiten selber vorzunehmen, sondern er kann für untergeordnete Arbeiten Hilfspersonen heranziehen. Umfang und Grenzen des zulässigen Beizugs von Hilfspersonen (E. 4.2.3, 4.5.1 und 4.6). Der Beizug von Hilfspersonen ist im Gutachten transparent zu machen. Aus dem Gutachten muss u.a. hervorgehen, wie die Hilfspersonen konkret eingesetzt wurden und wie der Sachverständige seine Gesamtverantwortung wahrnehmen konnte bzw. wahrgenommen hat (E. 4.2.4 und 4.5.2). Für den blossen Beizug von Hilfspersonen bedarf es keiner vorgängigen Ermächtigung durch die Strafverfolgungsbehörde. Sind Dritte am Gutachtensprozess als Hilfspersonen unmittelbar beteiligt, ist es aber dennoch zu begrüssen, wenn der Gutachter der auftraggebenden Strafbehörde de- ren Name sowie Art und Umfang von deren Beizug vorab bekannt gibt (E. 4.5.2 und 4.6). Gutachten; Gutachter; Hilfsperson; Gutachtens; Urteil; Hilfspersonen; Untersuchung; Person; Beschwerde; Psychiatrische; Begutachtung; Beizug; Beschwerdeführer; Delegation; Sachverständige; Psychiatrie; Psychologische; Beschwerdeführers; Dipl-Psych; Bundesgericht; Beauftragte; Psychiatrischen; Auftrag; Behörde; Vorgängig; Aufgabe; Klinik; Urteile; Vorinstanz; Unzulässig
143 IV 49 (6B_646/2016)Art. 97 Abs. 3 StGB, Art. 1 Abs. 2 lit. j und Art. 36 JStG; Jugendstrafverfahren, Ende der Verfolgungsverjährung. Art. 97 Abs. 3 StGB hat entgegen dem Wortlaut von Art. 1 Abs. 2 lit. j JStG auch im Jugendstrafrecht Gültigkeit. Auch in einem Jugendstrafverfahren tritt die Verjährung nicht mehr ein, wenn vor Ablauf der Verjährungsfrist nach Art. 36 JStG ein erstinstanzliches Urteil ergangen ist (E. 1). Verjährung; Urteil; Recht; Jugendstrafrecht; Verjährungsfrist; Verfahren; Beschwerde; Begangen; Verfahren; E-JStG; Unterbrechung; Ruhen; VE-JStG; Fristen; Erwachsene; Bestimmungen; Erstinstanzliche; Verjährungsfristen; E-StGB; Vergewaltigung; Freiheitsstrafe; Gesetzgeber; Sexuellen; Vorentwurf; Nötigung; Verfolgungsverjährung; Taten; Jugendliche; Kantons; VE-StGB

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
E-2730/2017Asyl und WegweisungBeschwerde; Beschwerdeführer; Wegweisung; Gericht; Bundesverwaltungsgericht; Recht; Eritrea; Eritreische; Flüchtling; Wegweisungsvollzug; Heimat; Person; Glaubhaft; Ausreise; Vorinstanz; Beschwerdeführers; Nationaldienst; Zumutbar; Verfügung; Verfahren; Desertion; Illegal; Eritreischen; Heimatstaat; Wegweisungsvollzugs; Staat; Rückkehr; Vollzug; Gerichts; Lasse
D-2114/2010Aufhebung vorläufige Aufnahme (Asyl)Schwerde; Beschwerde; Schwerdeführer; Beschwerdeführer; Führers; Gericht; Schwerdeführers; Beschwerdeführers; Recht; Schweiz; Bundes; Weisung; Resse; Urteil; Teresse; Ehefrau; Interesse; Wegweisung; Verfügung; Sicht; Instanz; Vollzug; Aufhebung; Kantons; Freiheit; Heitsstrafe; Freiheitsstrafe; Gration; Vorinstanz

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Stefan TrechselPraxiskommentar, Zürich, St. Gallen2008
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