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Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG)

Art. 2 BVG vom 2021

Art. 2 Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) drucken

Art. 21Obligatorische Versicherung der Arbeitnehmer und der Arbeitslosen

1 Arbeitnehmer, die das 17. Altersjahr überschritten haben und bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn von mehr als 21 510 Franken2 beziehen (Art. 7), unterstehen der obligatorischen Versicherung.

2 Ist der Arbeitnehmer weniger als ein Jahr lang bei einem Arbeitgeber beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der Lohn, den er bei ganzjähriger Beschäftigung erzielen würde.

3 Bezüger von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung unterstehen für die Risiken Tod und Invalidität der obligatorischen Versicherung.

4 Der Bundesrat regelt die Versicherungspflicht für Arbeitnehmer in Berufen mit häufig wechselnden oder befristeten Anstellungen. Er bestimmt, welche Arbeitnehmer aus besonderen Gründen nicht der obligatorischen Versicherung unterstellt sind.


1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003 (1. BVG-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 1677; BBl 2000 2637).
2 Betrag gemäss Art. 5 der V vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in der Fassung der Änd. vom 14. Okt. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 4621).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
144 V 63Art. 23 lit. a BVG; Art. 28 Abs. 1 lit. b und Art. 28a Abs. 3 IVG; Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge bei Teilerwerbstätigkeit. Der vorsorgerechtlich relevante Invaliditätsgrad bemisst sich aufgrund eines Valideneinkommens entsprechend dem Grad der Teilerwerbstätigkeit und nicht im Verhältnis zu einer (hypothetischen) Vollzeiterwerbstätigkeit (E. 6.2; Bestätigung der Rechtsprechung). Für den Fall, dass die Invalidenversicherung den Invaliditätsgrad bezogen auf ein Vollzeitpensum ermittelt hat, bietet sich als klarster und einfachster Berechnungsvorgang an, dass die Vorsorgeeinrichtung das von der Invalidenversicherung festgesetzte Valideneinkommen, an das sie grundsätzlich gebunden ist, auf das ausgeübte Teilzeitpensum herunterrechnet und gestützt darauf (sowie auf die übrigen grundsätzlich bindenden Parameter) einen neuerlichen Einkommensvergleich durchführt (E. 6.3.2). Invalidität; Invaliditätsgrad; Vorsorge; Invaliden; Beschwerde; Fähigkeit; Beruflich; Berufliche; Arbeitsunfähigkeit; Stunden; Ausgeübt; Urteil; Valideneinkommen; Vorsorgerechtlich; Beruflichen; Invalidenversicherung; Anspruch; Leistung; Hypothetische; Person; Eintritt; Entscheid; Ausgeübte; Beschwerdegegnerin; Methode; Einkommen; Vorsorgeeinrichtung; Beschäftigung; Ermittelt; Bezogen
141 V 650Art. 56 Abs. 1 lit. b BVG; Sicherstellung gesetzlicher Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen. Der Sicherheitsfonds hat eine Freizügigkeitsleistung, die ohne Bestehen eines Vorsorgeverhältnisses in eine Vorsorgeeinrichtung eingebracht wurde, nicht sicherzustellen, und zwar unabhängig vom Hintergrund der Überweisung (E. 5). Vorsorge; Vorsorgeeinrichtung; Sicherheit; Sicherheitsfonds; Leistungen; Gesetzliche; Beschwerde; Sicherstellung; Gesetzlichen; Vorsorgeverhältnis; Obligatorisch; Vorsorgeeinrichtungen; Person; Arbeitgeber; Berufliche; Verfügung; Überweisung; Obligatorischen; Bundesgericht; Austritt; Personen; Verfahren; Leistungsversprechen; Angeschlossen; Reglementarische; Entscheid; Beruhen

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
C-2613/2019Beitragsverfügung der AuffangeinrichtungBeschwerde; Beschwerdeführerin; Vorinstanz; Beiträge; Recht; Betreibung; Auffangeinrichtung; Verfügung; Verzugszins; Verfahren; BVGer; Arbeitgeber; Verfahrens; Schulde; Schuldet; Partei; Rechtsvorschlag; Vorsorge; Geschuldet; Angefochtene; Beitrags; Höhe; Geschuldete; Urteil; Bundesverwaltungsgericht; Mitwirkungspflicht; Rechnung; Ausgleichskasse; Jahreslohn; Sachverhalt
C-2857/2019Zwangsanschluss an die AuffangeinrichtungArbeit; Beschwerde; Deführer; Beschwerdeführer; Bundes; Verfügung; Arbeitnehmer; Auffangeinrichtung; Vorsorge; Befristet; Vorinstanz; Arbeitgeber; B-act; Anschluss; Arbeitsvertrag; Beilage; Zwangsanschluss; Recht; Partei; Arbeitsverhältnis; Vorsorgeeinrichtung; Verfahren; Bundesverwaltungsgericht; Verfahrens; Parteien; Urteil; Rückwirkend; Vertrag; Zeitpunkt; Angeschlossen
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