E-MailWeiterleiten
LinkedInLinkedIn

Code de procédure pénale (CCP)

Art. 182 CCP de 2020

Art. 182 Code de procédure pénale (CCP) drucken

Art. 182

Le ministère public et les tribunaux ont recours à un ou plusieurs experts lorsqu’ils ne disposent pas des connaissances et des capacités nécessaires pour constater ou juger un état de fait.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2020 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Art. 182 Code de procédure pénale (StPO) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB170137versuchte vorsätzliche TötungSchuldig; Beschuldigte; Privatklägerin; Beschuldigten; Recht; Stehend; Tigen; Fahrenden; Verteidigung; Stoss; Stehend; Gleis; Vorstehend; Vorstehend; Recht; Berufung; Video; Richtung; Heftig; Zuges; Heftige; Urteil; Vorsätzlich; Suchte; Griff
ZHUE180092EinstellungBeschwerde; Beschwerdegegner; Staatsanwaltschaft; Zungsgutachten; Beschwerdeführer; Ergänzung; Ergänzungsgutachten; Medizinische; Beschwerdegegners; Sorgfalt; Einstellung; Sorgfaltspflicht; Gutachten; Recht; Verletzung; Einstellungsverfügung; Hinweis; ärztliche; Sorgfaltspflichtverletzung; Hinweise; Diagnose; Untersuchung; Person; Nachfolgend; Konsultation; Vorliege; Gehör; Rechtlich; Beurteilung; Gericht
Dieser Artikel erzielt 37 Einträge bei den Entscheiden. Wollen Sie mehr Einträge sehen?
Hier geht es zur Registrierung.
Wollen Sie werbefrei und mehr Einträge sehen? Hier geht es zur Registrierung.

Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
144 IV 176Art. 56 Abs. 3 StGB; Art. 184 Abs. 1, 2 lit. a und b, Abs. 3, Art. 185 Abs. 1 und Art. 187 Abs. 1 StPO; § 27 Abs. 2 der Verordnung des Kantons Zürich vom 1./8. September 2010 über psychiatrische und psychologische Gutachten in Straf- und Zivilverfahren (PPGV/ZH); Delegationsverbot und Transparenzgebot bei der psychiatrischen Begutachtung. Wird für ein psychiatrisches Gutachten ein bestimmter Sachverständiger bestellt und mit der Begutachtung betraut, hat er den Auftrag grundsätzlich persönlich auszuführen (Delegationsverbot). Hingegen ist der Sachverständige nicht verpflichtet, sämtliche für die Begutachtung notwendigen Tätigkeiten selber vorzunehmen, sondern er kann für untergeordnete Arbeiten Hilfspersonen heranziehen. Umfang und Grenzen des zulässigen Beizugs von Hilfspersonen (E. 4.2.3, 4.5.1 und 4.6). Der Beizug von Hilfspersonen ist im Gutachten transparent zu machen. Aus dem Gutachten muss u.a. hervorgehen, wie die Hilfspersonen konkret eingesetzt wurden und wie der Sachverständige seine Gesamtverantwortung wahrnehmen konnte bzw. wahrgenommen hat (E. 4.2.4 und 4.5.2). Für den blossen Beizug von Hilfspersonen bedarf es keiner vorgängigen Ermächtigung durch die Strafverfolgungsbehörde. Sind Dritte am Gutachtensprozess als Hilfspersonen unmittelbar beteiligt, ist es aber dennoch zu begrüssen, wenn der Gutachter der auftraggebenden Strafbehörde de- ren Name sowie Art und Umfang von deren Beizug vorab bekannt gibt (E. 4.5.2 und 4.6). Gutachten; Gutachter; Hilfsperson; Gutachtens; Urteil; Hilfspersonen; Untersuchung; Person; Beschwerde; Psychiatrische; Begutachtung; Beizug; Beschwerdeführer; Delegation; Sachverständige; Psychiatrie; Psychologische; Beschwerdeführers; Dipl-Psych; Bundesgericht; Beauftragte; Psychiatrischen; Auftrag; Behörde; Vorgängig; Aufgabe; Klinik; Urteile; Vorinstanz; Unzulässig
141 IV 423Personal Unblocking Key (PUK); Art. 269 und 272 StPO. Der PUK, der das Auslesen der Daten von einer SIM-Karte ermöglicht, gehört nicht zu den unter das Fernmeldegeheimnis fallenden Verkehrsdaten, sondern zu den Bestandesdaten, die unabhängig von einem bestimmten Fernmeldeverkehr vorhanden sind. Die staatsanwaltschaftliche Aufforderung zur Herausgabe des PUK-Codes bedarf daher nicht der Genehmigung durch das Zwangsmassnahmengericht (E. 1).
Regeste b
Inhalt des Gutachtensauftrags, Hinweis auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens (Art. 184 Abs. 2 lit. f StPO); dauernd bestellte oder amtliche Sachverständige (Art. 183 Abs. 2 StPO). Auch dauernd bestellte oder amtliche Sachverständige müssen auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens hingewiesen werden. Die Vorschrift betreffend Belehrung ist jedenfalls insoweit lediglich eine Ordnungsvorschrift. Das Gutachten eines dauernd bestellten oder amtlichen Sachverständigen ist daher auch bei Fehlen der Belehrung verwertbar (E. 3).
Regeste c
Lebenslängliche Verwahrung (Art. 64 Abs. 1bis StGB); besonders schwere Beeinträchtigung der physischen, psychischen oder sexuellen Integrität (Art. 64 Abs. 1bis lit. a StGB); sexuelle Nötigung (Art. 189 Abs. 1 StGB). Durch die Straftat der sexuellen Nötigung wird die physische, psychische oder sexuelle Integrität des Opfers nicht eo ipso besonders schwer beeinträchtigt. Besonders schwere Beeinträchtigung im konkreten Fall verneint (E. 4.3.3-4.3.5).
Regeste d
Verbot der Folter oder unmenschlicher Strafen (Art. 3 EMRK); Recht auf Freiheit, Rechtmässigkeit des Freiheitsentzugs, Überprüfung durch das Gericht (Art. 5 Ziff. 4 EMRK). Offengelassen, ob die lebenslängliche Verwahrung mit der EMRK vereinbar ist. Offengelassen, ob die Frage der Vereinbarkeit bereits mit Beschwerde gegen die Anordnung der lebenslänglichen Verwahrung aufgeworfen werden kann oder erst dann, wenn der Verurteilte die Strafe verbüsst hat, sich im Vollzug der lebenslänglichen Verwahrung befindet und um Entlassung ersucht (E. 4.3.6).
Beschwerde; Gutachten; Schwere; Beschwerdeführer; Verwahrung; Opfer; Gericht; Sexuell; Sexuellen; Lebenslänglich; Vollzug; Beeinträchtigung; Lebenslängliche; Integrität; Nötigung; Ständig; Psychische; Sachverständige; Gutachtens; Vollzugs; Kantons; Luzern; Taten; Person; Täter; Basel; Recht; Entscheid; Folgen

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
SN.2020.10Sistierung des VerfahrensBundes; Hauptverhandlung; Beschuldigte; Beschuldigten; Kammer; Rechtsanwalt; Gericht; Verfahren; Bundesstrafgericht; Parteien; Person; Abwesenheit; Bundesstrafgerichts; Verteidiger; Personen; Verfahren; Bundesanwalt; Bundesanwaltschaft; Verfahrens; Verteidigt; Vorladung; Vorsitz; Verhandlung; Anträge; Deutschland; Beschwerde; Coronavirus; Reise; Sachverständige; Mandant
SK.2016.7Störung des öffentlichen Verkehrs (Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 und Ziff. 2 StGB) i.V.m. Art. 98 LFG; Rückweisung an BABundes; Schuldig; Anklage; Verfahren; Befehl; Beschuldigte; Untersuchung; Gericht; Sachverhalt; Verfahren; Bundesanwaltschaft; Beschuldigten; Vorverfahren; Beschwerde; Beweise; Person; Schuld; Verfahrens; Ausreichend; Kammer; Geklärt; Befehls; Bundesstrafgericht; Rechtlich; Akten; Staatsanwaltschaft; Bundesstrafgerichts; Schweizerische; Einvernahme

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
DONATSCH Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO]2014
SWISSRIGHTS verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf der Website nalysieren zu können. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz