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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 18 StGB vom 2021

Art. 18 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 18

1 War der Täter zur Zeit der Tat nicht fähig, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder gemäss dieser Einsicht zu handeln, so ist er nicht strafbar.

2 War der Täter zur Zeit der Tat nur teilweise fähig, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder gemäss dieser Einsicht zu handeln, so mildert das Gericht die Strafe.

3 Vorbehalten sind die Massnahmen dieses Gesetzes und die Massnahmen nach den Artikeln 59–61, 63 und 64 des Strafgesetzbuches22.

4 Konnte der Täter die Schuldunfähigkeit oder die Verminderung der Schuldfähigkeit vermeiden und dabei die in diesem Zustand begangene Tat voraussehen, so sind die Absätze 1–3 nicht anwendbar.

22 SR 311.0


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 18 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB170281Qualifizierte grobe Verletzung der Verkehrsregeln etc.Schuldig; Beschuldigte; Fahre; Porsche; Verteidigung; Geschwindigkeit; Beschuldigten; Berufung; Verkehrsregel; Vorinstanz; Überholmanöver; Überholspur; Urteil; Waghalsig; Freiheitsstrafe; Gericht; Amtlich; Recht; Lenker; Verkehrsregelverletzung; Grobe; Amtliche; Polizei; Normalspur; Überholen; Verhalte; Bundes; Berufungsverfahren
ZHSB150497Versuchte vorsätzliche Tötung etc.Schuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Beschuldigten; Motor; Privatklägers; Motorhaube; Berufung; Vorsätzlich; Angst; Fahrzeug; Täter; Vorsätzliche; Mütsbewegung; Recht; Fähig; Vorinstanz; Gemütsbewegung; Heftige; Tötung; Versuchte; Person; Urteil; Verteidigung; Staatsanwalt; Vorsätzlichen; Staatsanwaltschaft; Verkehr
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGIV-2008/137Entscheid Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG (SR 741.01), Art. 18 Abs. 2 StGB (SR 311.0). Der Rekurrent; Geschwindigkeit; Notstand; Gefahr; Recht; Notstands; Strasse; Ehefrau; Schuldhaft; Ambulanz; Spiel; Büro; Gericht; Rekurrenten; Fahrzeuglenker; Gefährdet; Verwaltungsbehörde; Würdigung; Notstandshilfe; Schwere; Widerhandlung; Geschwindigkeitsüberschreitung; Innerorts; Spital; Umständen; Zuzumuten; Urteil; Vorwurf; Hilfe; Walenstadt
SGOH 2008/1Entscheid Art. 11 Abs. 3 OHG, Art. 2 Abs. 1 OHG. Eine Person, die im Ausland als Beifahrerin bei einem Autounfall schwer verletzt wurde, hat vorliegend keinen Anspruch auf Entschädigung und Genugtuung nach OHG, weil keine Straftat gegeben war. Die Frage des Vorliegens einer Straftat und damit der Opfereigenschaft ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beantworten. Die Bejahung der Tatbestandsmässigkeit des Art. 125 StGB scheiterte daran, dass eine pflichtwidrige Unvorsichtigkeit des Fahrers des Unfallwagens zwar als möglich, aber nicht als überwiegend wahrscheinlich erschien (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Juli 2008, OH 2008/1). Unfall; Recht; Fahrer; Stands; Strasse; Verhalten; Beweis; Rekurrent; Tatbestand; Wahrscheinlichkeit; Entschädigung; Opfer; Fahrzeug; Trete; Fahrlässig; Rekurrenten; Verhalten; Fahrlässige; Wäre; Tatbestands; Genugtuung; überwiegend; Erfolg; Sachverhalt; Verfügung; Gefahr; überwiegende; Rekurs; Fehlverhalten; Tatbestand
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
145 IV 404 (6B_1221/2018)Art. 121 Abs. 3 lit. a BV; Art. 66a Abs. 1 lit. d StGB; Einbruchsdelikt, Diebstahl in Verbindung mit Hausfriedensbruch, Landesverweisung. In verfassungskonformer Auslegung erfasst Art. 66a Abs. 1 lit. d StGB den schlichten Ladendiebstahl unter Verletzung eines Hausverbots in einem Kaufhaus nicht (E. 1.5.3). Recht; Einbruchsdelikt; Landes; Hausverbot; Hausfriedensbruch; Ladendieb; Landesverweisung; Hausverbots; Verletzung; Ladendiebstahl; Mehrfache; Auslegung; Erfasst; Einbruchsdelikts; Diebstahl; Urteil; Verbindung; Rechts; Schweiz; Beschwerde; Kaufhaus; Verfassung; Freiheitsstrafe; Medial; Diebstahls; Einbruchdiebstahl; Dispositivs; Beantragt
145 IV 190 (6B_1237/2018)Art. 30 Abs. 1, Art. 33 und 110 Abs. 4 StGB; Art. 10 Abs. 3, Art. 76 ff., 120 und 304 Abs. 1 StPO; Protokollierung des mündlichen Strafantrags; Beweis des gültigen Strafantrags; Desinteresse des Geschädigten am Strafverfahren. Ein mündlicher Strafantrag kann auch in einem Polizeirapport protokolliert werden (E. 1.3). Ein Polizeirapport, in welchem vermerkt ist, dass ein Strafantrag gestellt wurde, ist als Urkunde im Sinne von Art. 110 Abs. 4 StGB zu qualifizieren. Die Unterschrift des rapportierenden Polizeibeamten ist nicht zwingend. Entscheidend ist, dass aus dem Polizeirapport hervorgeht, wer diesen verfasst hat. Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass die Anzeige erstattende Person das Protokoll unterzeichnet (E. 1.4). Ob ein gültiger Strafantrag vorliegt, ist vom Staat zu beweisen (E. 1.5.1). Der Verzicht auf die Stellung als Privatkläger gilt nicht als Rückzug des Strafantrags im Sinne von Art. 33 StGB. Wird der Strafantrag nicht ausdrücklich zurückgezogen, ist das Strafverfahren trotz Desinteresse des Geschädigten fortzusetzen (E. 1.5.2). Antrag; Polizei; Polizeirapport; Verfahren; Protokoll; Geschädigte; Beschwerde; Beschwerdeführer; Mündlich; Privatkläger; Antrags; Person; Geschädigten; Gültig; Polizeirapporte; Urteil; Unterschrift; Recht; Mündliche; Verfahren; Staat; Schriftlich; Polizeirapporten; Protokollierung; Urkunde; Vorverfahren; Schaden;

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
C-1624/2020Krankheits- und UnfallbekämpfungBundes; Beschwerde; Bundesverwaltungsgericht; Verordnung; Beschwerdeführer; -Verordnung; Abstrakte; Recht; Bundesrat; Normen; Schweizer; Rechtliche; Partei; Normenkontrolle; Bundesgericht; Erlass; Beschwerdeführers; Anfechtungsobjekt; Gesetz; Verfahren; Abstrakten; Parteien; Materielle; überprüft; Epidemiengesetz
D-2196/2019Vollzug der WegweisungBeschwerde; Beschwerdeführer; Recht; Tochter; Wegweisung; Familie; Besuch; Familien; Kontakt; Verfügung; Beziehung; Kindsmutter; Beschwerdeführers; Dispositiv; Amtliche; Akten; Besuchstag; Dispositivziffer; Kindes; Wegweisungsvollzug; Ausländer; Schweiz; Eritrea; Vollzug; Aufenthalt; Besuchstage; Bundesverwaltungsgericht; Gesuch; Rechtsbeistand; Anspruch

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
BB.2020.249Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO). Ausstand von Mitgliedern der Beschwerdekammer (Art. 59 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 56 StPO). Ausstand der Bundesanwaltschaft (Art. 59 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 56 StPO).Richt; Bundes; Beschwerde; Aufsicht; Randziffer; Staatsanwalt; Andrea; Bundesgericht; Amtsgeheimnis; Recht; Aufsichtsbericht; Gericht; Bundesgerichts; Recht; Ausstand; Beschwerdeführer; Beschwerdeführerin; Nichtanhandnahme; Bundesstrafgericht; Richter; Amtsgeheimnisverletzung; Parlament; Verfahren; Verwaltungskommission; Rechtlich; Beschwerdekammer; Bundesstrafgerichts; Ausstandsgesuch; Anzeige; Person
BP.2020.99Verlängerung der Untersuchungshaft (Art. 227 i.V.m. Art. 222 StPO). Amtliche Verteidigung im Beschwerdeverfahren (Art. 132 Abs. 1 lit b StPO).Beschwerde; Beschwerdeführer; Untersuchung; Zeile; Beschwerdeführers; Untersuchungshaft; Entscheid; Unentgeltliche; Person; Rechtspflege; Zeilen; Zwangsmassnahmen; Beschwerdekammer; Verdacht; Hierzu; Österreich; Bundesstrafgericht; Bundesgericht; Verlängerung; Amtlich; Finanzielle; Schuldig; Bundesanwaltschaft; Gericht; Bancomat; Bundesstrafgerichts; Firma; Blaue; Bundesgerichts; Zwangsmassnahmengericht

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Trechsel StefanKommentar, 2. Auflage1997
Stefan TrechselKommentar zum StGB1997
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