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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 177 StGB vom 2021

Art. 177 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 177

1.302 Wer mit Gewalt, Drohung oder List einen Arrestanten, einen Verhafteten, einen Gefangenen oder einen andern auf amtliche Anord­nung in eine Anstalt Eingewiesenen befreit oder ihm zur Flucht behilflich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2. Wird die Tat von einem zusammengerotteten Haufen begangen, so wird jeder, der an der Zusammenrottung teilnimmt, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Der Teilnehmer, der Gewalt an Personen oder Sachen verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe nicht unter 30 Tagessätzen bestraft.

302 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 13. Juni 1941, in Kraft seit 1. Jan. 1942 (AS 57 1269; BBl 1940 997).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 177 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHUE190285EinstellungBeschwerde; Beschwerdeführer; Beschwerdegegner; Statthalteramt; Fahrrad; Bundesgericht; Ehefrau; Beschwerdeführers; Verfahren; Tätlichkeit; Kantons; Beschwerdegegners; Verhalten; Person; Gestossen; Gericht; Beschimpfung; Verfügung; Bundesgerichts; Nichtanhandnahme; Verfahren; Täter; Kantonspolizei; Aussagen; Statthalteramts; Einstellung; Arschloch; Pfäffikon; Erfüllt
ZHSB190011Qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. und WiderrufSchuldig; Beschuldigte; Geschädigte; Beschuldigten; Geschädigten; Aussage; Vorinstanz; Ohrringe; Aussagen; Recht; Verteidigung; Berufung; Gericht; Dispositiv; Urteil; Aneignung; Verfahren; Amtlich; Amtliche; Freiheits; Auseinandersetzung; Winterthur; Drogen; Freiheitsstrafe; Derte; Geldstrafe; Gerichtskasse
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGK 2016/5Entscheid Personalrecht, Forderung aus Arbeitsverhältnis (fristlose Kündigung), Arbeit; Recht; Kündigung; Hinweis; Lehrperson; Beklagten; Hinweisen;Lehrpersonen; PersG; Verbindung; Klägers; Recht; Person; Fristlos; Verfahren; Fristlose; Wichtigen; Klage; VerwG; Arbeitsverhältnis; VerwGE; Rechtlich; Gründen; Rudolph; Entschädigung; Arbeitsunfähigkeit; Hinweisen
SGOH 2016/1Entscheid Art. 13 Abs. 2, Art. 14 Abs. 1 OHG. Anspruch auf längerfristige Hilfe in Form von Anwaltskosten. Anwaltskosten, die ihm Rahmen eines aufenthaltsrechtlichen Rekursverfahrens anfallen, nachdem das Opfer infolge von häuslicher Gewalt das Getrenntleben vor Ablauf von drei Jahren verlangte und deshalb das Aufenthaltsrecht verlor, sind nicht durch die Opferhilfe zu übernehmen. Es fehlt der adäquate Kausalzusammenhang (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Dezember 2017, OH 2016/1). Opfer; Rekurrentin; Aufenthalt; Hilfe; Opferhilfe; Aufenthalts; Aufenthaltsbewilligung; Anwalt; Recht; Gewalt; Anwalts; Leistung; Häusliche; Kausalzusammenhang; Anwaltskosten; Adäquate; Verfahren; Gesuch; Rekurs; Ehemann; Längerfristige; Unmittelbar; DOMINIK; ZEHNTNER; Adäquaten; Juristische; Vorinstanz; Natürliche; Voraussetzung
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
133 IV 308 (6P.232/2006)Schwere Körperverletzung (Art. 122 StGB), Rassendiskriminierung (Art. 261bis Abs. 4 erste Hälfte StGB); Idealkonkurrenz. Eine schwere Körperverletzung im öffentlichen Raum kann in Idealkonkurrenz auch den Tatbestand der Rassendiskriminierung erfüllen, allerdings nur, wenn sie für den unbefangenen durchschnittlichen Dritten aufgrund der gesamten Umstände klar erkennbar als rassendiskriminierender Akt erscheint (E. 8). Diese Voraussetzung war im beurteilten Fall nicht erfüllt (E. 9). Rasse; Tatbestand; Rassen; Beschwerde; Opfer; Rassendiskriminierung; Beschwerdeführer; Gewalt; Äusserung; Gewalttätigkeit; Körperverletzung; Durchschnittliche; Unbefangene; Recht; Person; Unbefangenen; Durchschnittlichen; Ethnie; Recht; Rassistisch; Umstände; Menschenwürde; Tätlichkeit; Rassistische; Religion; Tätlichkeiten; Rasse; Erfüllt; Äusserungen
131 IV 97Art. 177 und 28 StGB; Beschimpfung, Strafantrag. Das Tatgeschehen ist für einen gültigen Strafantrag ausreichend umschrieben, wenn unter Schilderung der näheren Umstände ausgeführt wird, der Antragsteller sei vom Verletzen beschimpft worden. Die Aufzählung der einzelnen Schimpfwörter ist nicht notwendig (E. 3.3). Antrag; Antragsteller; Urteil; Beschimpfung; Beschwerde; Beschimpft; Davos; Schimpfwörter; Nichtigkeitsbeschwerde; Sachverhalt; Behörde; Recht; Willen; Wichser; Täter; Vorinstanz; Wörter; Polizei; Aussage; Verfahren; Worden; Richter; Inhaltlich; Wird; Kreisamt; Beschwerdeführer; Qualifikation; Prättigau/Davos; Vorfall

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
D-5329/2006Asyl und WegweisungBeschwerde; Beschwerdeführer; Recht; Urteil; Schweiz; Organisation; Dev-Sol; Verwerflich; Handlung; Gericht; Mitglied; Verwerfliche; DHKP-C; Verbrechen; Beschwerdeführers; Flüchtling; Verfügung; Asylausschluss; Gericht; Bundesverwaltungsgericht; Türkische; Terroristisch; Handlungen; Asylgewährung; Delikt; Worden; Rechts; Prüfung

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
SK.2019.75Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (Art. 285 Ziff. 1 StGB); Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 59 PBG)Urteil; Bundes; Berufung; Partei; Bundesstrafgericht; Urteils; Kammer; Gericht; Bundesstrafgerichts; Schriftlich; Parteien; Einzelrichter; Begründet; Mündlich; Schriftliche; Beamte; Bestraft; Angefochten; Verfahren; StBOG; Federal; Zustellung; Berufungskammer; Stellt; Rechtsmittel; Behörden
SK.2016.22Erwerben und Lagern falschen Geldes (Art. 244 StGB), mehrfaches in Umlaufsetzen falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 StGB), mehrfache Widerhandlungen (Besitz, Konsum, Anstalten treffen und Verkauf) gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 1 BetmG und Art. 19a BetmG), Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB), mehrfache einfache Körperverletzung (Art. 123 Ziff. 2 StGB), mehrfache Tätlichkeiten (Art. 126 Abs. 1 StGB), Drohung (Art. 180 Abs. 2 Bst. b StGB), Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB), mehrfacher Hausfriedensbruch (Art. 186 StGB), mehrfache Sachbeschädigung (Art. 144 Abs. 1 StGB), mehrfacher Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen (Art. 292 StGB); mehrfacher Missbrauch einer Fernmeldeanlage (Art. 179septies Ziff. 1 StGB)

Verfahrenstrennung (Art. 30 StPO), Einstellung (Art. 329 Abs. 4 StPO)
Verfahren; Bundes; Mehrfache; Verfahrens; Bundesstrafgericht; Beschwerde; Mehrfacher; Verfahren; Kammer; Anklage; Bundesstrafgerichts; Privatklägerin; Bundesanwaltschaft; Parteien; Anklageschrift; Antrag; Bundesstrafgerichtes; Anträge; Verfahrens; Vereinbarung; Entscheid; Amtlich; Tätlichkeiten; Sistierung; Missbrauch; Unentgeltlich; Entschädigung; Verfahrenskosten; Septies; Hausfriedensbruch

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
RiklinBasler Kommentar, Strafrecht II2013
RiklinBasler Kommentar, Strafrecht2013
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