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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 162 StGB vom 2021

Art. 162 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 162

1 Wer vorsätzlich und in verbrecherischer Absicht durch Sprengstoffe oder giftige Gase Leib und Leben von Menschen oder fremdes Eigen­tum in Gefahr bringt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

2 Ist nur Eigentum in unbedeutendem Umfang gefährdet worden, so kann auf Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe erkannt werden.

3 Zerstört der Täter in Kriegszeiten der Armee dienende Sachen, so wird er mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 162 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHUE180108NichtanhandnahmeBeschwerde; Beschwerdeführer; Staat; Smartphone; Beschwerdegegnerin; Interesse; Staatsanwaltschaft; Recht; Verfahren; Beschwerdeführerin; WhatsApp; Arbeit; Daten; Privat; Smartphones; Beschwerdeverfahren; Beweismittel; Private; Bundesgericht; Rechts; Person; überwiegen; Bundesgerichts; Interessen; Nichtanhandnahme; Datenschutz; Persönlichkeit; Beschwerdeführers; Überprüfung
ZHSB160259Mehrfache Verletzung des Bankgeheimnisses etc.Schuldig; Schuldigte; Beschuldigte; Beschuldigten; Recht; Geheim; Recht; Tigung; Anwalt; Aussage; Verfahren; Gkeit; Staatsanwalt; Geschäfts; Rechtsanwalt; Verteidigung; Bankgeheimnis; Beschuldigte; Stellung; Staatsanwaltschaft; Stellungnahme; Essen; Amtliche; Aussagen; Verteidiger; Mitbeschuldigte; E-Mail
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGB 2016/192Entscheid Art. 5 und 6 Abs. 3 lit. c ÖffG (sGS 140.2). Streitig war, inwiefern die Beschwerdegegnerin (IT-Unternehmung) gegenüber der Beschwerdebeteiligten (Gemeinde) Anspruch auf Offenlegung von Kontoblättern (unter anderem mit Angaben über IT-Beschaffungen) hat.Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde ab. Es kam zum Schluss, dass die Vorinstanz zu Recht den Anspruch der Beschwerdegegnerin auf Offenlegung der Kontoblätter bejaht habe. Die blosse Offenlegung eines Gesamtpreises für Dienstleistungen während eines Jahres lasse keinen Schluss auf das (geheimnisgeschützte) Preis-Leistungsverhältnis zu. Die Offenlegung der Kontoblätter sei somit nicht geeignet, einen Wettbewerbs- Nachteil zu bewirken und damit ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse der Beschwerdeführerin (ebenfalls IT-Unternehmung) zu tangieren. Zum zeitlichen Geltungsbereich des ÖffG stellte das Gericht klar, die gesetzlichen Regelungen seien auch anwendbar auf amtliche Dokumente aus der Zeit vor dem Inkrafttreten des Gesetzes (Verwaltungsgericht, B 2016/192). Beschwerde; Beschwerdeführer; Beschwerdeführerin; ÖffG; Beschwerdegegnerin; Recht; Beteiligte; Verwaltung; Beschwerdebeteiligte; Kontoblätter; Entscheid; Offenlegung; Geschäfts; Interesse; Preis; Vorinstanz; Dienstleistung; Gemeinde; Beschwerdebeteiligten; Beschaffung; Verwaltungsgericht; Verfahren; Gesamt; Amtliche; Dokument; Geheimhaltung; Öffentlichkeit; Kunden; Stehend; Stehende
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
141 IV 39Rückweisung der Anklage an die Staatsanwaltschaft (Art. 329 Abs. 2 StPO); Beweisabnahme (Art. 343 StPO). Eine Rückweisung an die Staatsanwaltschaft zur Beweisergänzung ist nur ganz ausnahmsweise zulässig. Es ist Aufgabe des Gerichts, allenfalls neue Beweise zu erheben, unvollständig erhobene Beweise zu ergänzen und im Vorverfahren nicht ordnungsgemäss abgenommene Beweise nochmals zu erheben (E. 1.6). Bundes; Verfahren; Anklage; Bundesanwaltschaft; Staatsanwalt; Staatsanwaltschaft; Beweise; Befehl; Rückweisung; Vorverfahren; Schuldig; Gutachten; Gericht; Untersuchung; Verfahren; Vorinstanz; Bundesstrafgericht; Verletzung; Akten; Beschwerde; Beschuldigte; Person; Verfahrens; Vorverfahrens; Beschuldigten; Anklageschrift; Beweisergänzung; Geschäftsgeheimnisse
113 Ib 77Staatsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika über gegenseitige Rechtshilfe in Strafsachen (RVUS). Voraussetzung für die Anwendung von Zwangsmassnahmen. Strafbarkeit nach schweizerischem Recht bei Insidergeschäften, denen ein Geheimnisverrat durch einen Anwalt zugrunde liegt. Die Verletzung eines Geschäftsgeheimnisses durch einen Anwalt kann sowohl unter Art. 162 wie Art. 321 StGB fallen. Dass gegebenenfalls die Bestimmung von Art. 321 StGB als lex specialis vorgeht, ändert nichts daran, dass der Anwalt dem Grundsatze nach durchaus auch den Tatbestand der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen verwirklichen kann. Damit erübrigt sich eine Unterscheidung zwischen der berufsspezifischen Tätigkeit des Anwalts und dessen Tätigkeit ausserhalb dieser Sphäre, da unter diesen Umständen Art. 162 Abs. 2 StGB über die Ausnützung des Verrates von Geschäftsgeheimnissen auch dann gilt, wenn das geheimzuhaltende Geschäft von einem Anwaltsbüro ausgeführt oder vorbereitet wurde. Recht; Geschäft; Anwalt; Geschäftsgeheimnisse; Urteil; Beschwerdeführerin; Rechtshilfe; Insider; Geheimnis; Tatbestand; Verletzung; Geschäftsgeheimnissen; Bundesgericht; Anwalts; Person; Zwangsmassnahmen; Schweizerischem; Geheimnisverrat; Verwaltungsgerichtsbeschwerde; Seitig; Sachverhalt; Verrates; Liegende; Sachen; Anwaltsbüro; Barkeit

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
CA.2019.25Verletzung des Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisses (Art. 162 StGB)
Berufung (vollumfänglich) vom 21. Oktober 2019 gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2018.48 vom 19. Juni 2019
Schuldig; Beschuldigte; Beschuldigten; Verfahren; Berufung; Zeichnung; Bundes; Zeichnungen; Vorinstanz; Geschäfts; Verfahren; Recht; '; Verfahrens; Entschädigung; Geschäftsgeheimnis; Urteil; Fabrikations; Geschäftsgeheimnisse; Privatklägerschaft; Geheimnis; Privatklägerin; Recht; Bundesgericht; Berufungsverfahren; Verletzung; Rechtlich; Verhalten; Fabrikationsoder; Täter
CA.2019.5Berufung gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2018.20 vom 15. März 2019
Rückzug der Berufungserklärung durch die Bundesanwaltschaft
Bundes; Berufung; Bundesanwaltschaft; Recht; Kammer; Beschuldigte; Stunden; Anschlussberufung; Bundesstrafgericht; Gericht; Verteidigung; Verfahren; Privatklägerschaft; Partei; Eingabe; Bundesstrafgerichts; Rückzug; Parteien; Berufungskammer; Urteil; Amtlich; Erklärte; Verfahrens; Beschuldigten; Staat; Entschädigung; Rechtsmittel; BStKR; Rückzugs

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Trechsel, Jean-RichardPraxiskommentar, 3. Aufl. 2018
Trechsel, Jean-RichardPraxiskommentar, 2. Auflage, Zürich2013
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