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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 158 StGB vom 2022

Art. 158 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 158

1. Wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu ver­wal­ten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und da­bei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird, wird mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Wer als Geschäftsführer ohne Auftrag gleich handelt, wird mit der gleichen Strafe belegt.

Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmä­s­sig zu bereichern, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden.

2. Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu berei­chern, die ihm durch das Gesetz, einen behördlichen Auftrag oder ein Rechtsgeschäft eingeräumte Ermächtigung, jemanden zu vertreten, miss­braucht und dadurch den Vertretenen am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

3. Die ungetreue Geschäftsbesorgung zum Nachteil eines Angehöri­gen oder Familiengenossen wird nur auf Antrag verfolgt.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2022 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 158 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB200012Mehrfache ungetreue Geschäftsbesorgung und WiderrufSchuldig; Beschuldigte; Privatklägerin; Schuldigten; Beschuldigten; Geschäft; Geschäfts; Anklage; Rechnung; Hätte; Aussage; Ordner; Seiner; Aussagen; Digung; Fahren; Privat; Gemäss; Rechnungen; Anklageziffer; Private; Stellt; Worden; Bestand; Halten; Gehabt; Kosten; Weiter
ZHSB200466Betrug etc. und WiderrufSchuldig; Beschuldigte; Darlehen; Beschuldigten; Urteil; Darlehens; Berufung; Leasing; Geschäft; Verteidigung; Kosten; Halten; Lautend; Treffen; Vermögen; Vorinstanz; Weiter; Amtlich; Zahlung; Amtliche; Privatkläger; Gemäss; Vermögens; Freiheit; Freiheitsstrafe; Monate; Vertrag; Weitere; Monaten
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSBES.2020.16 (AG.2020.589)Verfahrenseinstellung (BGer 6B_1402/2020 vom 17. Januar 2022)Beschwerde; Beschwerdegegner; Beschwerdeführenden; Werden; Staatsanwaltschaft; Beschwerdeführer; Stellt; Liegenschaft; September; Hätte; Einvernahme; Verkauf; Welche; Gericht; Vertrag; Einvernahmeprotokoll; Anhang; Täter; Darlehen; Gestellt; Verfahren; Aktien; Worden; Kosten; Verkauft; Vermögen; Gegenüber; Eingereicht; Sollte; Tragen
BSBES.2019.133 (AG.2020.371)VerfahrenseinstellungBeschwerde; Beschwerdegegner; Beschwerdeführerin; Verfahren; Staatsanwalt; Beschwerdegegners; Staatsanwaltschaft; Werden; Verfahrens; Beschwerdegegnerschaft; Wohnung; Wohnungen; Sanierung; Verfügung; Genommen; Beschwerdegegnerin; Gemäss; Entscheid; Vermögen; Partei; Kosten; Gericht; Rechtlich; Können; Hätte; Hinaus; Ergeben; Andere; Weitere; Welche
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
144 IV 294Art. 158 Ziff. 1 StGB. Ungetreue Geschäftsbesorgung. Der Vermögensverwalter macht sich der ungetreuen Geschäftsbesorgung strafbar, wenn er seinen Kunden nicht über die Vergütungen oder Retrozessionen informiert, die er von der Depotbank erhält (E. 3). Client; Clients; Rétrocession; Consid; Rétrocessions; Compte; Gestion; Recourant; été; Tribunal; Banque; Rendre; Société; Gérant; Fédéral; Mandat; Dépositaire; Déloyale; Devoir; Arrêt; Obligation; Aussi; Retrozession; Rétributions; Autre; Restituer; Recht; Fortune; N'est
143 IV 179 (6B_1128/2016)Art. 391 Abs. 2 StPO; Verbot der reformatio in peius; Gehilfenschaft und Täterschaft. Das Verschlechterungsverbot ist nicht verletzt, wenn ein Verhalten statt als Gehilfenschaft zu einem Verbrechen als Vergehen in Haupttäterschaft qualifiziert wird. Eine Verurteilung als (Mit-)Täter wiegt gegenüber einer Verurteilung als Gehilfe nur schwerer, soweit die Verurteilungen denselben Straftatbestand beziehungsweise dieselbe Deliktskategorie betreffen. Die Gehilfenschaft zu einem Verbrechen bleibt trotz Strafmilderung ein Verbrechen und wiegt daher schwerer als ein Vergehen in der Begehungsform als Haupttäter (E. 1.5). Beschwerde; Gehilfe; Anklage; Anklagesachverhaltsabschnitt; Gehilfenschaft; Beschwerdegegner; Betrug; Freiheitsstrafe; Verbindung; Privatbestechung; Verbrechen; Schuldig; Aktiven; Qualifiziert; Verurteilung; Geschäftsbesorgung; Geldstrafe; Vorinstanz; Milder; Vergehen; Bestraft; Haupttäter; Probezeit; Schwerer; Ungetreuen; Auffassung; Wiege; Vollziehbar; Urkunde

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
BG.2021.51Kanton; Filter; öffnen; Hinzufügen; Basel; Verfahren; Zentrum; Gerichtsstand; Verfahrens; Basel-Stadt; Staatsanwaltschaft; Kantons; Entscheid; Zentrums; Anzeige; Täter; Entscheide; Gesetzlich; Verfahrensakten; Übernahme; Gesetzlichen; Delikt; Bundesstrafgericht; BStGer; Beurteilung; Verschiedene; Bundesstrafgerichts; Zuständig; Gesuch; Beschwerdekammer
BB.2021.94Beschwerde; öffnen; Filter; Hinzufügen; Beschwerdeführer; Urteil; Recht; Verfahren; Verfahrens; Beschwerdegegnerin; Entscheide; Urteile; Schweizerische; Bundesanwaltschaft; Schweiz; Bundesgericht; Beschlagnahme; Bundesstrafgericht; Erfolg; Bundesstrafgerichts; MwH; Diesbezüglich; Beschwerdekammer; BStGer; Beschwerdeführers; Schweizerischen; Vermögenswerte; Verjährung; Lautend

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Günter Stratenwerth, Wolfgang Wohlers Handkommentar, 2. Aufl.2009
ÜNTER TRATENWERTH, OLFGANG OHLERS Handkommentar, 2. Aufl.2009
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