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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 157 StGB vom 2022

Art. 157 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 157

1. Wer die Zwangslage, die Abhängigkeit, die Unerfahrenheit oder die Schwäche im Urteilsvermögen einer Person dadurch ausbeutet, dass er sich oder einem anderen für eine Leistung Vermögensvorteile gewäh­ren oder versprechen lässt, die zur Leistung wirtschaftlich in einem offenbaren Missverhältnis stehen,

wer eine wucherische Forderung erwirbt und sie weiterveräussert oder geltend macht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2. Handelt der Täter gewerbsmässig, so wird er mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2022 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 157 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHUE200361Nichtanhandnahme etc.Schwer; Beschwerde; Beschwerdeführerin; Staatsanwaltschaft; Beschwerdegegnerin; Nichtanhandnahme; Bundesgericht; Bereits; Gericht; Urteil; Bundesgerichts; Wucher; Forderung; Wucherische; Rechtlich; Eingabe; Rechts; Konkurs; Beziehungsweis; Entscheid; Franken; Oktober; Spreche; Dezember; Beziehungsweise; Worden; Strafuntersuchung; Darlehen; See/Oberland
ZHUE180288NichtanhandnahmeBeschwerde; Beschwerdeführerin; Beschwerdegegner; Fahrt; Fahrten; Taxifahrt; Taxifahrten; Tigung; Recht; Staatsanwaltschaft; Beschwerdegegners; Einvernahme; Aussage; Nichtanhandnahme; Untersuchung; Leistung; Recht; Leistung; Entgeltliche; Gefahren; Erwähnte; Urteil; Bezug; Restaurant; Beschwerdeverfahren; Vorwurf; Person
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSBES.2015.103 (AG.2015.866)Internationale Rechtshilfe in Strafsachen Exequaturverfahren (Art. 94 ff. IRSG) / Vollstreckbarkeitserklärung (BGer 6B_88/2016 vom 24. Februar 2016)Recht; Berufung; Gericht; Recht; Berufungskläger; Urteil; Entscheid; Exequatur; Urteil; Staat; Schweiz; Italienische; Schweizerische; Verfahren; Rechtsmittel; Vollstreckung; Basel; Rechtshilfe; Rechts; Italienischen; Hinweis; Barkeit; Verfahren; Appellationsgericht; Hinweisen; Beschlagnahmte; Beschwerde; Basel-Stadt; Einziehung; Justiz
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
142 IV 341Art. 157 Ziff. 1 StGB; Wucher. Die Beschuldigten liessen sich das Eigentum an einer Liegenschaft übertragen, ohne eine wirtschaftliche Gegenleistung zu gewähren oder zu versprechen. Dieser Umstand genügt, um eine Verurteilung wegen Wucher auszuschliessen (E. 2-5). L'immeuble; été; Contre; Partie; D'appel; Qu'il; époux; Contrepartie; était; Pénal; Loyer; Travaux; Francs; Accord; Pénale; Propriété; Maison; Usage; D'une; Avant; Venderesse; Prestation; Recours; Promis; N'est; Même; S'est; Qu'elle; Jugement
126 IV 5Art. 72 Ziff. 2 StGB; Unterbrechung der Verjährung. Unterbricht die Eröffnung des Strafverfahrens die Verjährung? Frage offen gelassen, da gleichzeitig mit der Eröffnung des Strafverfahrens ein Haftbefehl erlassen wurde und das Gesetz den Erlass eines Haftbefehls als Unterbrechungsgrund ausdrücklich nennt (E. 1). Art. 164 Ziff. 1 Abs. 3 und Ziff. 2 StGB; Gläubigerschädigung durch Vermögensminderung, Veräusserung von Vermögenswerten gegen eine Leistung mit offensichtlich geringerem Wert. Der Dritte, der die Vermögenswerte erwirbt, bleibt in den Grenzen der notwendigen Teilnahme straflos (E. 2). Beschwerde; Vermögens; NStGB; Verjährung; Gläubiger; Beschwerdeführer; Recht; Recht; Konkurs; Schuldner; Notwendige; Vorinstanz; Teilnahme; Erwerb; Urteil; Verfahren; Schweiz; Veräusserung; Leistung; Handlung; Notwendigen; Vermögenswerte; Forderungspaket; Hinweis; Eröffnung; Unterbrechung; Geringere; Hinweisen; Unterbrochen

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Donatsch Kommentar zum Schweizerischen Strafgesetzbuch2010
Philippe WeissenbergerBasler Kommentar, Seite — Strafrecht II2007
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