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Value Added Tax Act (VAT)

Art. 15VAT from 2020

Art. 15 Value Added Tax Act (VAT) drucken

Art. 15 Joint liability

1 Jointly and severally liable with the taxable person are:

a.
partners in a simple partnership, a general or limited partnership within the scope of their civil law liability;
b.
persons who voluntarily conduct or arrange an auction;
c.1
any person or unincorporated entity, with the exception of pension schemes, that is a member of a VAT group (Art. 13) for all taxes payable by the group; if a person or unincorporated entity withdraws from the group, they are liable only for the tax claims that have arisen from their own business activity;
d.
on transfer of a business: the previous tax debtor for three years after the announcement or reporting of the transfer for tax claims that arose before the transfer;
e.
on termination of the tax liability of a wound up legal entity, trading company or partnership without legal personality: the persons entrusted with the liquidation up to the amount of the liquidation surplus;
f.
for the tax of a legal person that relocates its domicile abroad: the managing bodies up to the amount of the net assets of the legal entity.

2 The persons designated in paragraph 1 letters e and f are liable only for the tax, interest and cost claims which arise or fall due under their management; their liability lapses if they can prove that they have done everything that could reasonably be expected of them to ascertain and satisfy the tax claim.

3 Liability under Article 12 paragraph 3 of the Federal Act of 22 March 19742 on Administrative Criminal Law (ACLA) is reserved.

4 If a taxable person assigns claims from his business to third parties, the latter are liable on a subsidiary basis for the VAT included in the assignment if at the date of the assignment, the tax debt due to the FTA has not yet arisen and a certificate of shortfall is available.3

5 The person jointly and severally liable has in proceedings the same rights and obligations as the taxable person.


1 Amended by No I of the FA of 30 Sept. 2016, in force since 1 Jan. 2018 (AS 2017 3575; BBl 2015 2615).
2 SR 313.0
3 Amended by No I of the FA of 30 Sept. 2016, in force since 1 Jan. 2018 (AS 2017 3575; BBl 2015 2615).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2020 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
140 II 80Art. 1 Abs. 3 lit. c, Art. 6 und 81 Abs. 1 MWSTG; Rechtsweg bei Streitigkeiten über die Überwälzung der Mehrwertsteuer im privatrechtlichen und im öffentlich-rechtlichen Verhältnis (hier: Beleihung). Erfolgen die steuerbaren Leistungen auf Grundlage eines privatrechtlichen Rechtsverhältnisses, richtet sich die Überwälzung der Steuer nach den privatautonomen Vereinbarungen. Bei Streitigkeiten ist Zivilklage vor der Ziviljustiz zu erheben (E. 2.4). Beruhen die steuerbaren Leistungen auf öffentlichem Recht, richtet sich entgegen dem Wortlaut von Art. 6 MWSTG auch die Überwälzung nach dem öffentlichen Recht. Das Rechtsverhältnis zwischen der Billag AG und den Gebührenpflichtigen ist öffentlich-rechtlicher Natur. Streitigkeiten bei der Überwälzung der etwaigen Mehrwertsteuer auf der Empfangsgebühr sind verfügungsweise zu regeln (E. 2.5). Mehrwertsteuer; MWSTG; Steuer; Billag; Leistung; Leistung; Verfügung; Überwälzung; Urteil; öffentlich-rechtliche; Partei; Gebühr; öffentlich-rechtlichen; BAKOM; Gebühren; Beschwerde; Steuerpflichtig; Rechtsverhältnis; Streit; Eidgenössische; Leistungsempfangende; Vorinstanz; Privatrechtlichen; Person; Steuerpflichtigen; Objektiv; Leistungen; Zuständig; Erhebung
139 II 460 (2C_153/2013)Art. 164 Abs. 2 und Art. 182 BV; Art. 13 Abs. 1, Art. 15 Abs. 1 lit. c und Art. 107 Abs. 3 MWSTG 2009; Art. 16 Abs. 3 MWSTV 2009; Art. 11 Abs. 1 BVG; konkrete Normenkontrolle; Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips dadurch, dass die Mehrwertsteuerverordnung die Teilhabe von Einrichtungen der beruflichen Vorsorge an einer Mehrwertsteuergruppe in jedem Fall ausschliesst. Vorfrageweise Kontrolle bundesrätlicher Rechtsverordnungen. Verordnungsweiser Ausschluss der Teilhabe einer Personalvorsorgeeinrichtung an einer Mehrwertsteuergruppe (E. 2). Ein überwiegendes vorsorgerechtliches Schutzbedürfnis fehlt, wenn die Personalvorsorgeeinrichtung hundertprozentige oder qualifiziert mehrheitliche Beteiligungen unter ihrer einheitlichen Leitung vereinigt. Soweit das Halten derartiger Beteiligungen aufsichtsrechtlich überhaupt zulässig ist, kann der Stiftung - entgegen der angefochtenen Bestimmung - die Bildung einer Mehrwertsteuergruppe nicht verwehrt werden (E. 3). Art. 16 Abs. 3 MWSTV 2009 sprengt damit den Rahmen einer blossen Vollzugsverordnung und verletzt dadurch das Gewaltenteilungsprinzip (E. 4.1). Mehrwertsteuer; Gruppe; Person; Recht; Vorsorge; Personalvorsorge; MWSTV; MWSTG; Mehrwertsteuergruppe; Personalvorsorgeeinrichtung; Gesetzes; Gerecht; Verordnung; Vorsorgeeinrichtung; Tochtergesellschaft; Berufliche; Bundesrat; Vorsorgerechtlich; Gesetzlich; Leitung; Rechtsverordnung; Urteil; Qualifiziert; Vorsorgerechtliche; Gesetzliche; Pensionskasse; Hundertprozentige; Beschwerde; Beruflichen

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
A-5911/2019Mehrwertsteuer Teilhaber; Steuer; Sozietät; Waltssozietät; Mehrwertsteuer; Beschwerde; Anwaltssozietät; Recht; Beschwerdeführer; MWSTG; Urteil; Steuerperiode; Waltungsgericht; Semester; Rechnung; Unternehmen; Auftritt; Haftung; Bundesverwaltungsgericht; Gesellschaft; Hafte; Verfügung; Aussenauftritt; Teilhabers; BVGer; Leistung; Steuerpflicht; Verfahren
A-5205/2018MehrwertsteuerLiquidation; Beschwerde; Liquidationsergebnis; Aktiven; Faktisch; MWSTG; Sachwalter; Beschwerdeführer; Faktische; Liquidator; Urteil; Mehrwertsteuer; Recht; Konkurs; Gesellschaft; Steuer; Forderung; Liquidatoren; Liquidationsergebnisses; Liquidatorenhaftung; Beginn; Sachwalterinventar; Veräusserung; AMWSTG; Bilanz; Faktischen; Urteile; Inventar; Wäre
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