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Zivilgesetzbuch (ZGB)

Art. 133 ZGB vom 2021

Art. 133 Zivilgesetzbuch (ZGB) drucken

Art. 1331F. Kinder / I. Elternrechte und -pflichten

F. Kinder

I. Elternrechte und -pflichten

1 Das Gericht regelt die Elternrechte und -pflichten nach den Bestimmungen über die Wirkungen des Kindesverhältnisses. Insbesondere regelt es:

1.
die elterliche Sorge;
2.
die Obhut;
3.
den persönlichen Verkehr (Art. 273) oder die Betreuungsanteile; und
4.
den Unterhaltsbeitrag.

2 Es beachtet alle für das Kindeswohl wichtigen Umstände. Es berücksichtigt einen gemeinsamen Antrag der Eltern und, soweit tunlich, die Meinung des Kindes.

3 Es kann den Unterhaltsbeitrag über den Eintritt der Volljährigkeit hinaus festlegen.


1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2013 (Elterliche Sorge), in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2014 357; BBl 2011 9077).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 (prüfen Sie auf Aktualität) in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 133 Zivilgesetzbuch (ZGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHLY190043Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)Beklagten; Recht; Woche; Wochen; Suchsrecht; Vorinstanz; Kinder; Besuch; Ferien; Eltern; Parteien; Betreuung; Tochter; Besuchsrecht; Freitag; Suchsrechts; Wochenende; Schul; Unterhalt; Kindes; Pensum; Berufung; Einkommen; Recht; Elternteil; Ziffer
ZHRT190068RechtsöffnungRecht; öffnung; Tochter; Unterhalt; Rechtsöffnung; Gesuchsgegner; Ausbildung; Beschwerde; Scheidung; Vorinstanz; Resolutivbedingung; SchKG; Urkunden; Eintritt; Entscheid; Einkommen; Scheidungsurteil; Definitiv; Verfahren; Definitive; Begründung; Beweis; Kindes; Zahlstelle; Verweis; Schuld; Gesuchsteller; Zahlung
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGABV 2014/4Entscheid Art. 2 Abs. 1 GIVU. Alimentenbevorschussung. Umstritten, ob die Scheidungskonvention einen Unterhaltstitel für die Zeit nach Erlangung der Volljährigkeit verschafft. Vorliegend bejaht, weshalb die Alimentenbevorschussung grundsätzlich auch während der Ausbildung zu gewähren ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. April 2015, ABV 2014/4).Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneiderund Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Jürg SchutzbachEntscheid vom 1. April 2015in Sachen1. A. ,2. B. ,Rekurrentinnen,beide vertreten durch Rechtsanwältin Hannelore Fuchs, Kirchstrasse 27, Unterhalt; Mündigkeit; Unterhaltspflicht; Ausbildung; Scheidung; Rekurrentin; Recht; Regel; Vorinstanz; Eltern; Regelung; Hinaus; Volljährigkeit; Kinder; Erstausbildung; Abschluss; Mündigkeitsalter; Scheidungskonvention; Formulierung; Kindes; Entscheid; Rekurrentinnen; Unterhaltsbeiträge; Wäre; Mündigkeitsalters; Abgeschlossen; Rekurs; Erreichen
SGB 2013/253EntscheidIn Sachen X.Y., Beschwerde; Schweiz; Aufenthalt; Recht; Beschwerdeführer; Mutter; Aufenthalts; Wiedererwägung; Gesuch; Beschwerdeführers; Unentgeltlich; Härtefall; Verfahren; Wiedererwägungs; Unentgeltliche; Migration; Rechtspflege; Entscheid; Aufenthaltsbewilligung; Kinder; Anwesenheit; Ausreise; Vorinstanz; Migrationsamt; Bundesgericht; Rekurs; Verfahrens; Integration; Heimat; Anspruch
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
145 III 393 (5A_244/2018)Art. 279 Abs. 1, 304, 306 Abs. 2 und 3 ZGB, Art. 299 ZPO; Vertretung des minderjährigen Kindes im selbständigen Kindesunterhaltsprozess durch den obhutsberechtigten Elternteil; Frage der Interessenkollision. Die Alleininhaberin der elterlichen Sorge kann in Vertretung des Kindes ohne Weiteres eine Rechtsanwältin mit der Einleitung einer Unterhaltsklage mandatieren (E. 2.3). Wird das Kind während des Unterhaltsprozesses unter die gemeinsame elterliche Sorge beider Eltern gestellt, so begründet dieser Umstand allein keine abstrakte Interessenkollision zwischen Mutter und Kind, aufgrund derer die Vertretungsmacht der Mutter entfiele und dem Kind ein Beistand für den Unterhaltsprozess bestellt werden müsste (E. 2.7.2). Dies gilt auch dann, wenn Betreuungsunterhalt gefordert wird (E. 2.7.3). Kindes; Eltern; Interesse; Recht; Interessen; Unterhalt; Elternteil; Kindesunterhalt; Interessenkollision; Vertretung; Kindesunterhalts; Betreuung; Beschwerde; Sorge; Elterliche; Betreuungsunterhalt; Elternteils; Eherechtliche; Selbständige; Eherechtlichen; Kindesunterhaltsprozess; Beistand; Verfahren; Selbständigen; Entscheid; Mutter; Gericht; Klage; AFFOLTER-FRINGELI/VOGEL; Unterhaltsklage
144 III 298 (5A_623/2017)Art. 283 Abs. 1 ZPO; Scheidungsverfahren; Einheit des Entscheids; Teilentscheid im Scheidungspunkt. Der Grundsatz, wonach das Gericht im Entscheid über die Ehescheidung auch über deren Folgen befindet, schliesst einen Teilentscheid im Scheidungspunkt nicht aus, wenn die Ehegatten einem Teilentscheid im Scheidungspunkt zustimmen oder wenn das Interesse des einen Ehegatten an einem Teilentscheid im Scheidungspunkt das Interesse des anderen Ehegatten an einem gleichzeitigen Entscheid von Scheidung und Scheidungsfolgen überwiegt (E. 5-8). Scheidung; Scheidungspunkt; Urteil; Beschwerde; Grundsatz; Verfahren; Einheit; Recht; Scheidungsurteil; Scheidungsurteils; Scheidungsfolgen; Entscheid; Bundesgericht; Teilentscheid; Beschwerdeführer; Interesse; Partei; Einander; Beschwerdegegnerin; Urteile; Unterhalt; Teilrechtskraft; Kantonal; Rechtsprechung; Auseinandersetzung; Parteien; Gericht; Ehescheidung; Berufung; Instanz

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
C-2227/2015nach Auflösung der FamiliengemeinschaftBeschwerde; Beschwerdeführer; Bundes; Urteil; Bundesverwaltungsgericht; Verfügung; Recht; Wiedererwägung; Gesuch; Beschwerdeführers; Schweiz; Sorge; BVGer; Tochter; Entscheid; Erheblich; Gemeinsame; Vorinstanz; Verfahren; Akten; Aufenthalts; Rechtlich; Bundesgericht; Sachverhalt; Beantragt; Beziehung; Rechtskräftig; Erhebliche; Aufenthaltsbewilligung; Migration

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Fountoulakis, BreitschmidBasler Kommentar, Zivilgesetzbuch2018
BreitschmidBasler Kommentar, Zivilgesetzbuch I2014
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