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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 129 StGB vom 2021

Art. 129 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 129

209

1. Wer sich eine fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit unrechtmässig zu bereichern, wird, wenn nicht die besonderen Voraussetzungen der Artikel 130–132 zutreffen, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2. Hat der Täter die Sache gefunden oder ist sie ihm ohne seinen Willen zugekommen oder handelt er ohne Bereicherungsabsicht, so wird er mit der gleichen Strafe belegt.

In leichten Fällen erfolgt disziplinarische Bestrafung.

209 Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2290; BBl 1991 II 969).


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2021 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 129 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB180294Gefährdung des LebensPrivatklägerin; Schuldig; Beschuldigte; Schuldigten; Beschuldigten; Berufung; Recht; Aussage; Urteil; Lebens; Aussagen; Gericht; Lebensgefahr; Staatsanwalt; Gutachten; Genugtuung; Verteidigung; Vorinstanz; Anklage; Staatsanwaltschaft; Schwitzkasten; Ergänzung; Sachverhalt; Beweismittel; Erwiesen; Berufungsverfahren; Verfahren; Sinne
ZHSB190118Mehrfache Gefährdung des Lebens etc.Schuldig; Beschuldigte; Lebens; Schuss; Beschuldigten; Waffe; Verteidigung; Gefährdung; Lebensgefahr; Recht; Urteil; Person; Waffen; Schussabgabe; Bundesgericht; Unmittelbar; Berufung; Busse; Personen; Vorinstanz; Projektil; Amtlich; Unmittelbare; Waffengesetz; Amtliche; Täter; Beschlagnahmt; Streit; Staatsanwaltschaft
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
AGAGVE 2009 25AGVE - Archiv 2009 Straf-undMassnahmenvollzug 107 [...] 25 Bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug Die bedingte Entlassung...Schwerde; Führer; Lassung; Dingt; Entlassung; Dingte; Recht; Beschwerdeführer; Bedingte; Vollzug; Urteil; Gutachten; Verfügung; Dingten; Bewährung; Vollzug; Gnose; Führers; Bedingten; Verhalten; Vollzugs; Urteilung; Künftige; Schwerdeführers; Freiheit; Verwaltungsgericht; Fortmassnahmen
AGAGVE 2005 62AGVE 2005 62 S.301 2005 Opferhilfe 301 VIII. Opferhilfe 62 Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts. Kostengutsprache (Art....Opfer; Verfahren; Recht; Beschwerde; Opfers; Verwaltungsgericht; Opferhilfe; Anspruch; Beeinträchtigung; Verhältnis; Unentgeltliche; Kostengutsprache; Anwalts; Verhältnisse; Rechtspflege; Verwaltungsgerichts; Untersuchungsverfahren; Verfahren; Psychisch; Hilfe; Gefährdung; Soforthilfe; Genugtuung; Anwaltskosten; Zehntner; Beschwerdeführerin; Wird; Zivilforderung; Entscheid; Psychischen
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
136 IV 76 (6B_1038/2009)Fahrlässige Tötung und Gefährdung des Lebens, Konkurrenz; Art. 117, 129 und 49 Abs. 1 StGB. Wer skrupellos das Leben einer Person direktvorsätzlich gefährdet, welche in der Folge stirbt, ist sowohl wegen Gefährdung des Lebens als auch wegen fahrlässiger Tötung zu bestrafen, wenn er voraussieht, dass das Opfer sterben kann und er aus pflichtwidriger Unvorsicht auf den Nichteintritt des Todes vertraut. Die fahrlässige Tötung gilt das Unrecht der Gefährdung des Lebens nicht ab (E. 2.7). Lebens; Gefährdung; Fahrlässig; Tötung; Fahrlässige; Beschwerde; Beschwerdeführer; Todes; Konkurrenz; Todesfolge; Fahrlässiger; Fahrlässigen; Täter; Fahrlässig; Urteil;Tatbestand; Opfer; Lebensgefahr; Vorsatz; Botschaft; Fahrlässigkeit; Freiheitsstrafe; Gefährdet; Bestrafen; Subjektive; Luzern; Risiko
121 IV 491. Vollendeter Versuch; Strafmilderung (Art. 22, 63, 65 StGB). Tritt der tatbestandsmässige Erfolg nicht ein, so ist die Strafe jedenfalls zu mindern. Das Mass der zulässigen Reduktion hängt beim vollendeten Versuch unter anderem von der Nähe des tatbestandsmässigen Erfolges und von den tatsächlichen Folgen der Tat ab (E. 1). 2. Begründung des Strafmasses. Auffallende Diskrepanz zwischen der Strafe für eine versuchte vorsätzliche Tötung und ihrer Begründung (Art. 63 ff. und 111 StGB, Art. 277 und 277ter BStP). Die ausgefällte Strafe muss aufgrund der Urteilsbegründung plausibel erscheinen. Dies ist unter anderem dann nicht der Fall, wenn die Strafe angesichts der im Urteil festgestellten Tatsachen und der diese bewertenden Erwägungen auffallend hoch oder milde ist. Ob im Falle einer solchen Diskrepanz die Strafe im Ergebnis unvertretbar oder ihre Begründung mangelhaft sei, ist oft nicht zweifelsfrei erkennbar. Daher weist der Kassationshof die Sache in der Regel lediglich zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück, ohne diese ausdrücklich anzuweisen, dass sie eine bestimmte andere Strafe ausspreche (E. 2a). Auffallende Diskrepanz zwischen dem Strafmass und der Begründung im konkreten Fall unter anderem einer versuchten vorsätzlichen Tötung angesichts der relevanten Gesichtspunkte bejaht (E. 2b-h). Beschwerdegegner; Vorinstanz; Milde; Urteil; Recht; Polizeibeamte; Zumessung; Milder; Polizeibeamten; Tötung; Schuss; Tatbestandsmässige; Zuchthaus; Erfolg; Berücksichtigt; Angefochtene; Umstände; Angefochtenen; Begründung; Fallen; Milderung; Tatbestandsmässigen; Ersucht; Versuch; Versucht; Affekt; Recht; Vorsätzliche; Angesichts

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
Stefan Trechsel, Martino MonaPraxiskommentar Schweizerisches Strafgesetzbuch2018
Trechsel, FingerhuthPraxiskommentar, 2. Auflage2013
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