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Strafgesetzbuch (StGB)

Art. 115 StGB vom 2022

Art. 115 Strafgesetzbuch (StGB) drucken

Art. 115

Wer aus selbstsüchtigen Beweggründen jemanden zum Selbstmorde verleitet oder ihm dazu Hilfe leistet, wird, wenn der Selbstmord aus­geführt oder versucht wurde, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe145 bestraft.

145 Ausdruck gemäss Ziff. II 1 Abs. 3 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979). Diese Änd. wurde im ganzen zweiten Buch berücksichtigt.


Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2022 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 115 Strafgesetzbuch (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
ZHSB170214Mehrfache Widerhandlung gegen das AusländergesetzSchuldig; Beschuldigte; Privatkläger; Beschuldigten; Prostitution; Berufung; Länder; Verteidigung; Ausländer; Vorinstanz; Einvernahme; Aussage; Recht; Urteil; Schweiz; Ländergesetz; Widerhandlung; Geldstrafe; Ausländergesetz; Gericht; Staatsanwalt; Sachverhalt; Staatsanwaltschaft; Bundes; Wohnung; Amtlich; Leichter; Amtliche; Illegal
ZHSU150048Übertretung des Gesundheitsgesetzes des Kantons ZürichSchuldig; Beschuldigte; Beruf; Berufung; Todes; Beschuldigten; Vorinstanz; Bezirk; Urteil; Recht; Kantons; Todesfall; Bezirks; Busse; Verteidigung; Statthalter; Pfäffikon; Anzeigepflicht; Statthalteramt; Gesundheitsgesetz; Sachverhalt; Vorinstanzliche; Aussergewöhnliche; Todesfälle; Bestattungen; Übertretung; Gesundheitsgesetzes; Todesfalles
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
BSVD.2017.21 (AG.2017.455)Tätigkeit im Rahmen der 90-Tage-Regelung (Art. 35 Abs. 2 MedBG)Suizid; Lebens; Richtlinie; Lebensende; Richtlinien; Beruf; Suizidhilfe; Person; Berufs; SAMW-Richtlinie; Gericht; ärztlich; ärztliche; SAMW-Richtlinien; Rekurrentin; Personen; Patient; Auflage; Kanton; MedBG; Rekurs; Berufspflicht; Recht; Patienten; Basel; Schweiz; Suizidbeihilfe; Verfügung; Entscheid; Basel-Stadt
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
141 IV 380Art. 30 Abs. 1 StGB; Art. 602 Abs. 1 und 2, Art. 652 und 653 Abs. 2 ZGB; Art. 104 Abs. 1 lit. b, Art. 115 Abs. 1, Art. 118 Abs. 1 und 2, Art. 119 Abs. 2 und Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO; Straftaten zum Nachteil einer Erbengemeinschaft; Nichtanhandnahmeverfügung; Strafantragsrecht und Beschwerdelegitimation von einzelnen Mitgliedern der Erbengemeinschaft. Bei strafbaren Handlungen zum Nachteil einer Erbengemeinschaft gelten die einzelnen Erben als Geschädigte nach Art. 115 Abs. 1 StPO (E. 2.3.3). Als unmittelbar Geschädigtem steht das Strafantragsrecht im Sinne von Art. 30 Abs. 1 StGB dem einzelnen Erben persönlich zu (E. 2.3.4). Der geschädigte Erbe, der von seinem Strafantragsrecht Gebrauch gemacht hat, hat sich im Strafpunkt gültig als Privatkläger (Strafkläger) konstituiert. Als Partei im Sinne von Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO ist er ohne Mitwirkung der übrigen Erben zur Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung legitimiert. Dass der betreffende Erbe zivilrechtliche Ansprüche aus dem Nachlass nicht allein geltend machen kann, steht der Beschwerdelegitimation im Sinne von Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO nicht entgegen (E. 2.3.5-2.5). Recht; Erben; Beschwerde; Kläger; Gesellschaft; Antrag; Geschädigt; Geschädigt; Rechtsprechung; Erbengemeinschaft; Geschädigte; Taten; Nachteil; Mittelbar; Privatkläger; Unmittelbar; Verfahren; Nichtanhandnahme; Gesellschafter; Urteil; Gemeinschaft; Rechtsmittel; Einfache; Erbschaft; Beschwerdeführer; Mitglied; Bundesgericht; Punkt; Aufl
134 IV 193 (6B_235/2007)Willkür in der Beweiswürdigung (Art. 9 BV). Natürlicher Kausalzusammenhang zwischen ungeschütztem Geschlechtsverkehr und HIV-Infektion. Tragweite wissenschaftlicher Gutachten für den Nachweis der direkten Übertragung des HI-Virus (E. 4).
Regeste b
Fahrlässige schwere Körperverletzung (Art. 125 Abs. 2 StGB); fahrlässiges Verbreiten menschlicher Krankheiten (Art. 231 Ziff. 2 StGB). Fahrlässigkeit und erlaubtes Risiko (Art. 12 Abs. 3 StGB). Ungeschützte Sexualkontakte einer HIV-infizierten Person. Wer konkrete Anhaltspunkte für die Möglichkeit der eigenen HIV-Infektion hat, ist gehalten, auf ungeschützte Sexualkontakte solange zu verzichten, wie er die eigene Infektion nicht mit hinreichender Sicherheit ausschliessen kann. Andernfalls schafft er pflichtwidrig eine Gefahr für die Rechtsgüter seiner Sexualpartner, die das erlaubte Risiko übersteigt (E. 8.1). Eine Verurteilung der HIV-infizierten Person wegen (fahrlässiger) schwerer Körperverletzung fällt ausser Betracht, wenn der Partner mit dem ungeschützten Sexualkontakt einverstanden ist, ohne frühere Risikokontakte und damit die Möglichkeit einer HIV-Infektion des anderen ausschliessen zu können; es sei denn, auf Seiten des Opfers bestehe ein konkret entscheidrelevantes Wissensdefizit (E. 9.3).
Beschwerde; Virus; Ungeschützt; Infektion; Schützte; Geschützte; Beschwerdegegner; Ungeschützte; Risiko; Beschwerdeführerin; Geschlechtsverkehr; HI-Virus; Übertragung; Infiziert; HIV-Infektion; Geschützten; Vorinstanz; Ungeschützten; Recht; Möglichkeit; Erfolg; Person; Fahrlässig; Partner; Geschädigte; Fahrlässige; Erlaubt; Verhalten; Schuldig

Anwendung im Bundesstrafgericht

BSGLeitsatzSchlagwörter
BB.2021.73Beschwerde; Beschwerdegegner; Filter; öffnen; Hinzufügen; Verfahren; Bundes; Verfahrens; Beschwerdeführerin; Einstellung; Verfahren; Kollision; Verfahrensakten; Einstellungsverfügung; Unfall; Gericht; Kantons; Weichen; Kantonspolizei; Urteil; Geführte; Verletzt; Gleitschirm; Partei; IVm; Untersuchung; Verkehr; Parteien; Verletzung; Verfahrensakten
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