Voransicht der Verwaltungsgerichtsentscheide nach Jahr

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FallnummerInstanzDatum - Leitsatz/StichwortSchlagwort (gekürzt)
EL 2025/41Versicherungsgericht02.12.2025 - Art. 52 ATSG. Einsprache. Einsprachefrist. Fraglicher Zustellzeitpunkt der Verfügung. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Dezember 2025, EL 2025/41).Entscheid; Versicherungsgericht; Einsprache; Einsprachefrist; Fraglicher; Zustellzeitpunkt; Verfügung; Versicherungsgerichts; Kantons;
EL 2025/29Versicherungsgericht02.12.2025 - Art. 32 ELG. Berücksichtigung von Rentenleistungen aus dem EU-Raum. Massgebendes europäisches Recht. Wechselkursschwankungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Dezember 2025, EL 2025/29).Entscheid; Versicherungsgericht; Berücksichtigung; Rentenleistungen; EU-Raum; Recht; Wechselkursschwankungen; Versicherungsgerichts;
UV 2025/39Versicherungsgericht26.11.2025 - Art. 21 Abs. 1 ATSG, Art. 39 UVG, Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV. Es ist vorliegend vom Sachverhalt auszugehen, wie er aus dem Polizeirapport hervorgeht. Der Beschwerdeführer hat sich im Sinne des Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV an einer Schlägerei beteiligt, sodass die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene 50%ige Kürzung der Geldleistungen gerechtfertigt war. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. November 2025, UV 2025/39).Entscheid; Versicherungsgericht; Sachverhalt; Polizeirapport; Sinne; Schlägerei; Kürzung; Geldleistungen; Abweisung;
UV 2025/12Versicherungsgericht26.11.2025 - Art. 4 ATSG; Art. 6 Abs. 1, Art. 36 UVG. Diskushernie. Kausalitätskonstellationen, welche im Falle einer Diskushernie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung auslösen können. Vorliegend kam es durch das Unfallereignis zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustands. Es steht überwiegend wahrscheinlich fest, dass im Leistungseinstellungszeitpunkt der Status quo sine (bzw. hinsichtlich des Hämatoms quo ante) erreicht gewesen war. Hingegen vermögen die versicherungsmedizinischen Beurteilungen in ihren Ausführungen hinsichtlich der erfolgten Operation nicht zu überzeugen, was aber nichts daran ändert, dass die Leistungen rund elf Monate nach dem Unfall eingestellt werden durften. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. November 2025, UV 2025/12).Entscheid; Unfall; Versicherungsgericht; Diskushernie; Unfallversicherung; ATSG; Kausalitätskonstellationen; Leistungspflicht;
IV 2025/2Versicherungsgericht25.11.2025 - Art. 37 Abs. 4 ATSG. Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im IV-Vorbescheidverfahren. Das Erfordernis der sachlichen Gebotenheit einer Rechtsverbeiständung ist mit Blick auf den im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren geltenden Untersuchungsgrundsatz nur in Ausnahmefällen zu bejahen. Ein umstrittenes Gutachten begründet für sich allein keinen Anspruch auf eine unentgeltliche Rechtsverbeiständung. Auch genügen mangelhafte sprachliche Kenntnisse für sich allein nicht, eine anwaltliche Vertretung im Vorbescheidverfahren zu rechtfertigen. Die IV-Stelle hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Vorbescheidverfahren mangels sachlicher Gebotenheit zu Recht abgewiesen. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. November 2025, IV 2025/2).Recht; Entscheid; Rechtsverbeiständung; Versicherungsgericht; Vorbescheidverfahren; Anspruch; Gebotenheit; IV-Vorbescheidverfahren; Blick;
EL 2025/20Versicherungsgericht25.11.2025 - Art. 11a ELG. Art. 22 ELV. Art. 10 Abs. 3 lit. d ELG. Hypothetisches Erwerbseinkommen. Nachzahlung. Krankenkassenprämien. Ausreichend ernsthafte, aber erfolglose Stellenbemühungen? Nachzahlungsanspruch auch bei einer Anmeldung innert sechs Monaten nach der Zusprache einer Hilflosenentschädigung? Berücksichtigung der von der Sozialhilfe bezahlten Krankenkassenprämien als Ausgaben? (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. November 2025, EL 2025/20).Entscheid; Versicherungsgericht; Zahlung; Krankenkassenprämien; Hypothetisches; Erwerbseinkommen; Ausreichend; Stellenbemühungen;
IV 2024/215Versicherungsgericht20.11.2025 - Art. 28 IVG. Art. 28a Abs. 1 IVG. Art. 28b IVG. Art. 25 ff. IVV. Festlegung der Arbeitsfähigkeit des Beigeladenen. Die Restarbeitsfähigkeit des Beigeladenen ist auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar. Berechnung des Invaliditätsgrades und Zusprache einer höheren Rente ab einem früheren Zeitpunkt als von der Beschwerdegegnerin zugesprochen. Teilweise Gutheissung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2025, IV 2024/215).Entscheid; Versicherungsgericht; Beigeladenen; Festlegung; Arbeitsfähigkeit; Restarbeitsfähigkeit; Arbeitsmarkt; Berechnung;
IV 2025/1Versicherungsgericht20.11.2025 - Art. 28 ff. IVG. Anspruch auf eine IV-Rente. Beweiskraft eines medizinischen Gutachtens. Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2025, IV 2025/1).Entscheid; Versicherungsgericht; Anspruch; IV-Rente; Beweiskraft; Gutachtens; Verwertbarkeit; Restarbeitsfähigkeit; Abweisung;
IV 2022/196Versicherungsgericht20.11.2025 - Art. 29 ATSG. Art. 87 Abs. 3 IVV. Eintreten auf Wiederanmeldung. Glaubhaftmachen einer relevanten Sachverhaltsveränderung. Von der Eintretenshürde betroffene Leistungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2025, IV 2022/196).Entscheid; Versicherungsgericht; Eintreten; Wiederanmeldung; Glaubhaftmachen; Sachverhaltsveränderung; Eintretenshürde; Leistungen;
IV 2025/45Versicherungsgericht19.11.2025 - Art. 28 IVG. Anmeldung zum Rentenbezug. Beweiskräftiges polydisziplinäres Gutachten. Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode. Kein Rentenanspruch. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. November 2025, IV 2025/45).Entscheid; Versicherungsgericht; Anmeldung; Rentenbezug; Beweiskräftiges; Gutachten; Invaliditätsbemessung; Methode; Rentenanspruch;
EL 2024/9Versicherungsgericht18.11.2025 - Art. 43 Abs. 1 und 3 ATSG. Untersuchungsgrundsatz. Art. 9a ELG: Überschreitung der Vermögensschwelle. Anrechnung eines hypothetischen Vermögens. Gewährung von nicht zurückzuzahlenden Darlehen, bei welchen es sich faktisch um Schenkungen gehandelt hat, an die Söhne. Frage, ob die Söhne mit dem Versicherten zu Beginn der Ausrichtung der Unterstützungsleistungen eine Rückzahlung vereinbart haben. Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens für die Ehefrau. Da dem Versicherten bzw. seiner Ehefrau die Anforderungen an die Arbeitsbemühungen vor Verfügungserlass nie aufgezeigt worden sind, dürfen nur geringe (qualitative und quantitative) Anforderungen an die Arbeitsbemühungen gestellt werden. Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung an die EL-Durchführungsstelle (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. November 2025, EL 2024/9).Entscheid; Versicherungsgericht; Anrechnung; Vermögens; Söhne; Ehefrau; Anforderungen; Arbeitsbemühungen; Untersuchungsgrundsatz;
IV 2025/44Versicherungsgericht18.11.2025 - Art. 28 IVG. Art. 28a IVG. Art. 43 Abs. 1 ATSG. Invalidenrente. Invalidität. Erwerbspensum im hypothetischen „Gesundheitsfall“. Haushaltsabklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. November 2025, IV 2025/44).Entscheid; Versicherungsgericht; Invalidenrente; Invalidität; Erwerbspensum; „Gesundheitsfall“; Haushaltsabklärung;
IV 2024/208Versicherungsgericht13.11.2025 - Art. 43 Abs. 1 ATSG. Untersuchungspflicht. Psychiatrische Begutachtung ohne persönliche Exploration des Versicherten. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, IV 2024/208).Entscheid; Versicherungsgericht; Untersuchungspflicht; Psychiatrische; Begutachtung; Exploration; Versicherungsgerichts; Kantons; Gallen;
IV 2024/256Versicherungsgericht13.11.2025 - Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Rentenanspruch. Würdigung der medizinischen Berichte durch den RAD. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, IV 2024/256).Entscheid; Versicherungsgericht; Invalidenrente; Rentenanspruch; Würdigung; Berichte; Versicherungsgerichts; Kantons; Gallen; «Entscheid;
IV 2025/86Versicherungsgericht13.11.2025 - Art. 37 Abs. 4 ATSG. Unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das Verwaltungsverfahren. Erforderlichkeit der anwaltlichen Vertretung. Schwierige tatsächliche oder rechtliche Fragen. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, IV 2025/86).Entscheid; Versicherungsgericht; Unentgeltliche; Rechtsverbeiständung; Verwaltungsverfahren; Erforderlichkeit; Vertretung; Schwierige;
EL 2025/26Versicherungsgericht13.11.2025 - Art. 25 ATSG. Art. 25 ELV. Rückforderung. Verspätete Meldung einer Reduktion des Ausgabenüberschusses (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, EL 2025/26).Entscheid; Versicherungsgericht; Rückforderung; Verspätete; Meldung; Reduktion; Ausgabenüberschusses; Versicherungsgerichts; Kantons;
KV_Z 2022/6Versicherungsgericht13.11.2025 - Art. 40 VVG: Betrügerische Anspruchsbegründung. Observation. Strafrechtliche Verurteilung wegen gewerbsmässigen Betrugs und Urkundenfälschung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, KV-Z 2022/6).Entscheid; Versicherungsgericht; Betrügerische; Anspruchsbegründung; Observation; Rechtliche; Verurteilung; Betrugs; Urkundenfälschung;
EL 2025/23Versicherungsgericht11.11.2025 - Art. 4 ELG. Ergänzungsleistung. Persönliche Anspruchsvoraussetzung. Invalidität. Invaliditätsgrad. Würdigung eines Administrativgutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. November 2025, EL 2025/23).Entscheid; Versicherungsgericht; Ergänzungsleistung; Invalidität; Anspruchsvoraussetzung; Invaliditätsgrad; Würdigung;
EL 2025/15Versicherungsgericht11.11.2025 - Art. 15 ELG. Frist für die Geltendmachung von Krankheits- und Behinderungskosten. Krankheits- und Behinderungskosten werden vergütet, wenn die Vergütung innert 15 Monaten nach der Rechnungsstellung geltend gemacht wird. Findet eine Abrechnung über die Krankenkasse statt, beginnt die Einreichungsfrist im Zeitpunkt, in dem die EL-beziehende Person die Krankenkassenabrechnung erhalten hat (Rz. 5250.04 WEL). Steht im Zeitpunkt der Rechnungsstellung die Höhe der Leistungspflicht fest, da weder ein krankheitsbedingter, durch die obligatorische Grundversicherung gedeckter Zahnschaden noch eine Zahn-Zusatzversicherung vorhanden ist, beginnt der Fristenlauf mit der Rechnungsstellung. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. November 2025, EL 2025/15).Entscheid; Versicherungsgericht; Rechnungsstellung; Frist; Krankheits; Behinderungskosten; Krankenkasse; Zeitpunkt; Geltendmachung;
IV 2025/80Versicherungsgericht11.11.2025 - Art. 28 IVG. Das bidisziplinäre Gutachten und die Teilgutachten beruhen auf einem umfassenden Aktenstudium sowie auf ausführlichen Befragungen und umfangreichen klinischen Untersuchungen. Das Gutachten ist beweiskräftig, weshalb auf dieses abzustellen ist. Der Beschwerdeführer hat demnach keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. November 2025, IV 2025/80).Entscheid; Versicherungsgericht; Gutachten; Teilgutachten; Aktenstudium; Befragungen; Untersuchungen; Anspruch; Invalidenrente; Abweisung;
EL 2025/19Versicherungsgericht11.11.2025 - Art. 53 Abs. 1 ATSG. Sogenannt prozessuale Revision. Wirkungsmechanismus der Korrektur. Definition des Streitgegenstandes (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. November 2025, EL 2025/19).Entscheid; Versicherungsgericht; Sogenannt; Revision; Wirkungsmechanismus; Korrektur; Definition; Streitgegenstandes; Versicherungsgerichts;
UV 2025/7Versicherungsgericht07.11.2025 - Art. 6 UVG. Mit dem externen ophthalmologischen Gutachten ist hinlänglich erstellt, dass die behandlungsbedürftige Tränenwegstenose überwiegend wahrscheinlich nicht auf den Unfall zurückzuführen ist. Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. November 2025, UV 2025/7). Beim Bundesgericht angefochten.Entscheid; Versicherungsgericht; Unfall; Gutachten; Tränenwegstenose; Abweisung; Versicherungsgerichts; Kantons; Gallen; Bundesgericht;
IV 2025/84Versicherungsgericht07.11.2025 - Art. 43, 43a und 55 ATSG; Art. 7b, 7h und 8c ATSV; Art. 29 BV. Verwertbarkeit einer Observation; Umfang des Einsichtsrechts in das Observationsmaterial (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. November 2025, IV 2025/84).Entscheid; Versicherungsgericht; ATSG; ATSV; Verwertbarkeit; Observation; Einsichtsrechts; Observationsmaterial; Versicherungsgerichts;
IV 2024/52Versicherungsgericht06.11.2025 - Art. 17 Abs. 1 ATSG. Revision. Invalidenrente. Sachverhaltsvergleich. Aufhebungszeitpunkt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. November 2025, IV 2024/52). Beim Bundesgericht angefochten.Entscheid; Versicherungsgericht; Revision; Invalidenrente; Sachverhaltsvergleich; Aufhebungszeitpunkt; Versicherungsgerichts; Kantons;
EL 2025/24Versicherungsgericht06.11.2025 - Art. 11a ELG. Vermögensverzicht. Nachträgliche Vereinbarung der Entgeltlichkeit eines ursprünglich unentgeltlich gewährten Wohnrechtes. Verzicht auf vorgängige güterrechtliche Auseinandersetzung im Rahmen einer Erbteilung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. November 2025, EL 2025/24).Entscheid; Versicherungsgericht; Vermögensverzicht; Trägliche; Vereinbarung; Entgeltlichkeit; Wohnrechtes; Verzicht; Auseinandersetzung;
UV 2025/56Versicherungsgericht06.11.2025 - Art. 4, Art. 8 und Art. 16 ATSG; Art. 6 Abs. 1 und Art. 18 UVG. Erneute Berechnung des Valideneinkommens nach Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts (8C_269/2025), wonach sich jenes im vorliegenden Fall aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse nicht auf ein Vollzeitpensum hochrechnen lasse, da der Beschäftigungsgrad unklar sei. Rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0 %. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. November 2025, UV 2025/56).Entscheid; Versicherungsgericht; ATSG; Erneute; Berechnung; Valideneinkommens; Rückweisungsentscheid; Bundesgerichts; Verhältnisse;